[Top 10] Dinge, die man in OSAKA tun sollte!

Osaka ist die drittgrößte Stadt Japans und gehört natürlich auch mit zu den bekanntesten Touristenzielen des Landes. Doch was kann man eigentlich in Osaka machen? Hier habe ich für euch meine persönliche TOP 10, der Dinge, die man in OSAKA tun sollte. Viel Spaß!!


#01 Universal Studios Japan

Mein persönliches Highlight waren die Universal Studios Japan (USJ), die sich am Hafen von Osaka befinden. Ein großer Freizeitpark im Hollywood Style mit vielen Attraktion. Höhepunkt seit 2015 ist der Harry Potter Themenbereich mit Hogwarts-Nachbildung, ab April 2017 kommt eine eigene Minions-Area dazu. Aber auch Spiderman, Back to the Future & Co. sind einen Besuch wert. In den USJ kann man einen guten Tag verbringen.


#02 Osaka Castle

Die Burg Osaka gehört zu den bekanntesten Burgen Japans und ist somit auch ein Touristenmagnet. Um die Burg befindet sich ein großer Park. Im stark modernisieren Inneren kann man sich eine recht große Ausstellung anschauen. Zudem hat man von oben einen guten Ausblick.


#03 Instant Ramen Museum

Du wolltest schon immer mal deine eigene Sorte Cup Noodles zusammenstellen? Im Instant Ramen Museum kannst du das machen und nebenbei noch die Geschichte hinter diesen berühmten Fertignudeln kennen lernen. Macht auf jeden Fall sehr viel Spaß und man nimmt ein leckeres Souvenir mit nach hause.


#04 Abeno Harukas & Umeda Sky Building

Wie in jeder großen Stadt gibt es auch in Osaka Wolkenkratzer, von denen man eine tolle Aussicht über die Metropole haben kann. Die Bekanntesten in Osaka sind das noch recht neue 300 Meter hohe Abeno Harukas sowie das Umeda Sky Building mit seinen 173 Metern Höhe.


#05 Okonomiyaki und Takoyaki

Wenn man in Osaka ist, sollte man natürlich auch die dort berühmten Speisen essen. Okonomiyaki und Takoyaki gibt es zwar in ganz Japan, aber in der Kansai-Region haben sie ihren Ursprung und viele Restaurants und Essenstände bieten sie an.


#06 Pokemon Center

Ein Muss für alle Pokemon-Fans! Wie kann man schon einem Pokemon Center widerstehen? Der recht große Shop befindet sich direkt beim Osaka Hauptbahnhof und bietet natürlich auch regionale Pokemon-Souvenirs an.


#07 Dotonbori & Shinsekai

Zwei der beliebtesten Gegenden für Touristen mit vielen Restaurants, Entertainment und Shops mit Souvenirs. In der Dotonbori besticht vor allem die Gegend rund um den Kanal mit seinen vielen Lichtern in der Nacht. In der Shinsekai lohnt sich der Besuch des Tsutenkaku Tower, der bereits 1912 gebaut wurde.


#08 Osaka Aquarium & Hafenrundfahrt

Das Osaka Aquarium Kaiyukan ist eines der bekanntesten Aquarien Japans, denn der Haupttank mit seinen 9 Metern Tiefe lässt einen wunderbaren Blick auf die dort lebenden Tiere zu. Da sich das Aquarium direkt am Hafen befindet, kann man danach gleich auf eines der Sightseeing-Schiffe springen und durch den Osakaer Hafen schippern.


#09 Sumiyoshi Taisha

Der Sumiyoshi Taisha ist einer der ältesten Schreine Japans und besticht durch seine besondere Architektur. Ein sehr schönes Bild bietet die Sorihashi-Brücke, welche zum Eingang des Schreins führt. Da er etwas außerhalb des Zentrums liegt, ist der Schrein nicht zu touristen-überlaufen.


#10 America Mura

Auch in Japan kann man in die amerikanische Kultur eintauchen – im America Mura, welches sich in den letzten 40 Jahren in Osaka entwickelt hat. Neben einzigartigen Fashion Trends kann man dort auch Snacks wie super lange Pommes  und Ice Dog essen.


Es gibt natürlich noch einiges mehr in Osaka zu entdecken und die Geschmäcker der Reisenden sind auch sehr verschieden. Ein paar mehr Attraktionen findet ihr auch durch den Osaka Amazing Pass.

Was habt ihr noch für Geheimtipps für OSAKA?

Kawaii Monster Café Harajuku

Ihr mögt es schrill und bunt und wollt einfach mal was anderes erleben? Dann ist das Kawaii Monster Café in Harajuku, welches dort am 1. August 2015 eröffnet hat, vielleicht genau das Richtige für euch!

Kawaii Monster Cafe Harajuku

 

Bevor man das Café betritt, kann man sich an einer Infotafel einen der vier verschiedenen Bereiche aussuchen, in dem man gern sitzen möchte. Jeder dieser Bereiche hat sein eigenes skurriles Design. Dazu gehören: MUSHROOM DISCO, MILK STAND, BAR EXPERIMENT  und MEL-TEA ROOM.

Eine Staff-Mitglied bringt einen zur Tür und man wird in eine neue bunte Welt entführt. Innen übernimmt eins der bunt gekleideten Monster die Aufgabe dich an deinen Platz zu bringen. Allerdings sollte man unbedingt auch einen Rundgang durch das ganze Café machen, weil es einfach jede Menge zu entdecken gibt. Die Toiletten sollte man dabei nicht vergessen (^_-)v

Am Tisch bekommt man die Speisekarte mit einem Tablet präsentiert, welches in eine süße Hülle eingelassen ist. So kann man sich interaktiv die vielen bunten Speisen und Getränke aussuchen, die zur Auswahl stehen. Sogar die Essstäbchen sind farbenfroh gestaltet. Highlight sind wohl u.a. die verschiedenfarbenen Soßen und Cremes, die zu den Gerichten serviert werden. Optisch stechen wahrscheinlich die Colorful Pasta am meisten hervor. Auch bei den süßen Sachen ist es schwer eine Entscheidung zu treffen. Bunter Kuchen, buntes Popcorn, Regenbogen-Parfait, … Bei den Getränken gibt es ebenfalls jede Menge Möglichkeiten sich in die bunte Welt einzugliedern und selbst etwas zusammen zu mischen.

Allerdings hat das Ganze auch seinen Preis. Allein für den Eintritt bezahlt man schon ¥ 500 pro Person – dafür erhält man am Ende eine Mitgliederkarte und braucht beim nächsten Besuch diese Gebühr nicht mehr bezahlen.

Die Speisen sind relativ klein, liegen preislich aber schon bei ¥ 710 für einen Salat oder ¥ 1,300 für die bunten Spagetti. Auch bei den süßen Sachen sind die Preise ziemlich hoch. So kostet ein Stück bunte Torte ¥ 850 Yen (die ganze Torte ¥ 2,800). Das Colorful Poison Parfait liegt bei ¥ 2,300, soll aber groß genug für 3 bis 4 Leute sein. Bei den speziellen Getränken muss man mit etwa ¥ 720 Yen rechnen. Wir waren dort zu zweit und haben etwas über ¥ 5,000 bezahlt.

Trotzdem war das Erlebnis das Geld wert und es hat Spaß gemacht die verschiedenen farbigen Soße zu probieren. Zudem ist im Café das Fotografieren – auch der Monster – erlaubt, was in vielen Themenrestaurants wie z.B. MaidCafés nicht der Fall ist. Zum Abschluss hatten wir noch zwei Postkarten des Cafés geschenkt bekommen. Alle 40 Minuten soll außerdem eine Show stattfinden, bei dem die Monster auf dem bunten Karussell in der Mitte des Cafes tanzen (allerdings haben wir diese nicht gesehen).

Wer also auf bunte Farben, laute Musik und mal ein etwas anderes Café-Erlebnis Lust hat, kann sich auf den Weg in das Kawaii Monster Café im Herzen Harajukus machen.

Tipp: Beachtet die Öffnungszeiten! Das Café ist von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr geschlossen und ihr kommt schon ab 15:30 Uhr nicht mehr in das Café rein. Zudem solltet ihr vor allem am Wochenenden mit einer langen Warteschlange vor dem Café rechnen.


❀ I N F O ❀
Besucht: 4. Januar 2016
Preise: ¥500 Platzgebühr + eigener Verzehr
Öffnungszeiten: 11:30 Uhr bis 16:30 Uhr (letzter Einlass: 15:30 Uhr)
18:00 Uhr bis 22:30 Uhr
Letzte Bestellung jeweils 30 Minuten vor Ende.
Geschlossen: keine Schließtage
Adresse: 東京都渋谷区神宮前4丁目31‐10, YMスクエア 4F
Tokyo, Shibuya-ku, Jingumae 4-31-10, YM Square Building, 4F
Lage: Etwa 5 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Harajuku bzw. Bahnhof Meijijingu-Mae
Webseite: Offical Website

[Observatorien] Tokyo von oben!

Was gibt es tolleres als eine Stadt von oben zu betrachten? Natürlich bietet eine Stadt wie Tokyo einem hierfür jede Menge Möglichkeiten. Ein paar der Observatorien, die ich bisher selbst besucht habe, möchte ich euch in diesem Beitrag kurz vorstellen. Zu jedem wird es auch noch einen ausführlicheren Beitrag (meist auch mit mehr Fotos) geben. Viel Spaß dabei (^^)v

# Tokyo Tower
# Tokyo Sky Tree
# Metropolitan Government Building
# Roppongi Hills Mori Tower
# Tokyo World Trade Center Building
# Fuji TV Building „Hachitama“
# Bunkyo Civic Center

(Die Reihenfolge ist willkürlich und hat nichts damit zu tun, wie gut die jeweiligen Observatorien sind).

 


# Tokyo Tower (東京タワー)

Der Tokyo Tower ist wohl eines der bekanntesten Symbole Tokyos und somit auch ein Anlaufpunkt für viele Touristen. Der 1958 fertig gestellte Turm ist 333 Meter hoch und hat zwei Aussichtsplattformen in 150 Metern und 250 Metern Höhe. Man hat einen guten Blick in die umliegende Stadt, auf den darunter liegenden Zojoji Tempel bis hin nach Odaiba. Vor allem die Glasscheiben im Boden sind ein Erlebnis für Leute mit Höhenangst. Zudem befindet sich seit März 2015 im Grundgebäude der Themenpark Tokyo One Piece Tower.

Höhe des Gebäudes: 333 Meter
Preis: ¥ 900 (150 Meter) + ¥ 700 (250 Meter)
Besucht: 07. Juli 2015
Webseite: TokyoTower.co.jp


# Tokyo Sky Tree  (東京スカイツリー)

Mit seinen 634 Metern ist der Tokyo Sky Tree fast doppelt so hoch wieder der Tokyo Tower und ist seit seiner Fertigstellung 2012 eines der neuen Wahrzeichen der Stadt. Auch hier gibt es zwei Observatorienebenen mit unterschiedlichen Preisklassen – einmal in 350 Metern und 450 Metern Höhe. Von dort hat man bei guten Wetter einen atemberaubenden 360°-Blick über die Millionenmetropole. Allerdings muss man oft mit langen Wartezeiten beim Ticketkauf rechnen; gegen Aufpreis ist ein Vorabkauf möglich.

Höhe des Gebäudes: 634 Meter
Preis: ¥2,060 (350 Meter) + ¥1,030 (450 Meter)
Besucht: 28. Juli 2014
Webseite: Tokyo-SkyTree.jp


# Metropolitan Government Building (東京都庁, Tōkyō Tochō)

Das Metropolitan Government Building in Shinjuku hat zwei 243 Meter hohe Türme in denen sich jeweils in 202 Metern ein Observatorium befindet. Es ist kostenlos zugänglich, weshalb es bei Touristen auch sehr beliebt ist. Bei gutem Wetter kann man berühmte Sehenswürdigkeiten wie den Tokyo Tower, den Sky Tree, den Meiji-Schrein und manchmal auch den Fuji sehen. Wie der Name sagt, handelt es sich hierbei um ein Regierungsgebäude, weshalb es am Einlass auch Taschenkontrollen gibt.

Höhe des Gebäudes: 243 Meter
Preis: kostenlos
Besucht: 28. Dezember 2010 | 15. März 2014
Webseite: Metro.Tokyo.jp


# Roppongi Hills Mori Tower (六本木ヒルズ森タワー)

Der 238 Meter Hohe Mori Tower befindet sich im Tokyoter Stadtviertel Roppongi und wurde 2003 eröffnet. Neben dem Observatorium im 52. Stock kann man mit dem Ticket auch das Mori Art Museum besuchen. Highlight schlechthin ist das Open Air Observatory „Sky Deck“ auf dem Dach des Gebäudes, wo man ganz ohne spiegelnde Fensterscheiben Fotos schießen und die Aussicht genießen kann.

Höhe des Gebäudes: 238 Meter
Preis:  ¥ 1,500 + ¥ 500 (Sky Deck)
Besucht: 9. August 2014
Webseite: Tokyo City View


# Tokyo World Trade Center Building (世界貿易センタービル)

Das Tokyo World Trade Center Building ermöglicht wie der Mori Tower eine tolle Sicht auf den Tokyo Tower. Hinzu kommt noch der Blick auf das Hafengebiet von Tokyo, weshalb das Observatorium auch unter dem Namen Seaside Top (シーサイド・トップ展望台) bekannt ist. Im 40. Stock in 150 Meter Höhe  kann man das 360-Grad-Panorama genießen. Zudem gibt es dort einige Sitzmöglichkeiten zum Entspannen.

Höhe des Gebäudes: 163 Meter
Preis: ¥ 620 (¥ 500 mit Online Coupon)
Besucht: 6. November 2013
Webseite: WTCB Offical Website | WTCB Info-PDF | Travel Blog Eintrag


# Fuji TV Building „Hachitama“ (フジテレビ球体展望室 はちたま)

Das Gebäude des Hauptquartier des japanischen Fernsehsenders Fuji TV besticht schon von außen mit seiner Optik. In der 1200 Tonnen schweren Kugel befindet sich das Observatorium Hachitama, in welchem auch oft besondere Events stattfinden. Zudem kann man auch noch andere Sachen rund um den TV-Sender im Gebäude besichtigen. Highlight ist natürlich der Blick auf die Rainbow Bridge und den dahinter liegenden Tokyo Tower.

Höhe des Gebäudes: 123 Meter
Preis: ¥ 550
Besucht: 22. Dezember 2013 | 04. Januar 2016
Webseite: FujiTV.co.jp (Japanisch)FujiTV.co.jp (Englisch)


# Bunkyo Civic Center (文京シビックセンター)

Das Bunkyo Civic Center ist ebenfalls ein Regierungs- und Verwaltungsgebäude und befindet sich in der Nähe des Tokyo Domes. In dem 146 Meter hohen Gebäude befindet sich in der 25. Etage ein kostenloses Observatorium sowie ein Restaurant. Mit sehr viel Glück mit dem Wetter kann man von dort den Fuji hinter den Wolkenkratzern von Shinjuku sehen. Aber auch so lohnt sich ein Besuch dort, vor allem wenn man danach noch in der Tokyo Dome City vorbei schaut.

Höhe des Gebäudes: 146 Meter
Preis: kostenlos
Besucht: 14. Januar 2016
Webseite: Bunkyo Ward Office


 

Natürlich gibt es noch mehr Observatorien in Toyko, die ich auch noch besuchen möchte. Dazu gehören das Sunshine 60 in Ikebukuro, das Caretta Shiodome, der Ebisu Garden Place Tower, die Tower Hall Funabori und der Carrot Tower. Ich werde versuchen diesen Eintrag dann aufzufrischen.

Habt ihr noch Empfehlungen, wo man unbedingt hingehen sollte oder irgendwelche Geheimtipps?

 

 

 

 

 

[Attraktion] Dogo Onsen in Matsuyama

Erinnert ihr euch an etwas bestimmtes, wenn ihr das Bild vom Dogo Onsen seht? Vielleicht etwas aus einem berühmten Anime? Genau – das Dogo Onsen soll die Inspiration für das Badehaus aus dem Ghibli-Film Chihiro’s Reise ins Zauberland geliefert haben. Aber nicht nur aus diesem Grund ist dieses Onsen in Japan ziemlich bekannt.

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Das Dogo Onsen (道後温泉) ist das älteste Onsen Resort Japans und reicht mit seiner Geschichte über 1300 Jahre zurück. Das Hauptgebäude des Dogo Onsen, Honkan, welches jetzt als Badehaus dort steht, stammt aus der Meiji-Zeit von 1894. Bereits durch den berühmten japanischen Schriftsteller Natsume Soseki wurde das Dogo Onsen erwähnt, der dieses in seiner Novelle Botchan sehr empfiehlt.

In diesem Onsen Resort gibt es verschiedene geschlechtergetrennte Bäder, unter anderem das Kami no Yu (神の湯) und das Tama no Yu (霊の湯).  Das erstere befindet sich im Erdgeschoss, wobei das zweite in der 1. Etage das kleinere aber auch berühmterer der Bäder ist. Dazu befinden sich in dieser Etage auch noch große öffentliche Bereiche mit Tatami. In der 2. Etage sind Privaträume mit Snacks buchbar.

1899 wurden extra Bäder für die Kaiserfamilie im Dogo Onsen errichtet, allerdings wurden sie 1950 das letzte Mal genutzt. Diese nennen sich Yushinden (又新殿). In den Räumen gibt es u.a. Lackmöbel und mit Gold verzierte Schiebetüren zu betrachten. Das Bad wurde aus dem besten Marmor der Präfektur Kagawa gefertigt.

Es besteht die Möglichkeit eine geführte Tour durch das Onsen zu machen, an welcher ich im Juli 2015 teilgenommen habe. Der Eintritt für diese kleine Führung kostet ¥ 260. Sie findet zwar auf Japanisch statt, als Ausländer erhält man aber auch ein Informationsblatt auf Englisch, damit man den Beschreibungen folgen kann. Durch die Führung kann man u.a. einen Blick in das Kaiserbad Yushinden werfen und bekommt die kaiserliche Toilette erklärt – welche übrigens nie benutzt wurde. Am Ende der Führung gibt es auch noch einen Raum, der dem japanischen Schriftsteller Natsume Soseki gewidmet ist.

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Etwa 100 Meter entfernt vom Hauptgebäude des Dogo Onsen befindet sich das Tsubaki no Yu (椿の湯). Dieses Badehaus verwendet das gleiche Wasser wie das Hauptgebäude, wird aber mehr von den Einheimischen besucht, da der Eintrittspreis günstiger und nicht so sehr von Touristen überlaufen ist. Auch hier gibt es geschlechtergetrennte Bäder.

Ebenfalls in der Nähe befindet sich die Botchan Karakuri Clock (坊ちゃんからくり時計). Bei dieser Uhr werden jede Stunde Figuren aus der Novelle Botchan verbunden mit Musik zum Leben erweckt. Zudem befindet sich dort ein kostenloses Fußbad, welches von 6:00 bis 23:00 Uhr genutzt werden kann.

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❀ I N F O ❀
Besucht: 7. Juli 2015
Eintritt: unterschiedlich – es gibt vier verschiedene Ticketvarianten zwischen ¥ 410 und ¥ 1,550. Mehr Informationen dazu findet ihr hier.
Öffnungszeiten: 6:00 – 23:00 Uhr (Erdgeschoss)
6:00 – 22:00 Uhr (weitere Etagen)
6:00 – 21:00 Uhr (Tour)
Adresse: 愛媛県松山市道後湯之町5-6
Ehime-ken, Matsuyama-shi, Dogoyunomachi 5-6
Lage: Von der JR Matsuyama Station etwa 20 Minuten mit der Straßenbahn zur Endhaltestelle Dogo Onsen. Von dort noch etwa 5 Minute zu Fuß bis zum Honkan. 
Webseite: Dogo Onsen

Neue Rail Pässe für Japan ab 12/2015

Um den Tourismus und das Reisen in Japan zu fördern, hat die Japan Railway Group vor mehreren Jahren den Japan Rail Pass sowie einige Regionalpässe eingeführt. In den nächsten Monaten wird es bei den regionalen Pässen einige Neuerungen und Änderungen geben.

  1. Neuer Pass: Tokyo-Osaka Hokuriku Arch Pass
  2. Der Kanto Area Pass wird zum Tokyo Wide Pass
  3. Der JR East Pass wird geteilt

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1. Tokyo-Osaka Hokuriku Arch Pass

Ab April 2016 wird es den neuen Tokyo-Osaka Hokuriku Arch Pass geben. Dieser ermöglicht Reisen mit den Zügen der JR zwischen Tokyo und der Osaka-Region, verbunden über Nagano und Kanazawa, wo man einen Zwischenstopp einlegen kann. Für Touristen, die nur in dieser Region reisen wollen, kann man etwas gegenüber dem landesweiten Japan Rail Pass sparen. Zudem sind auch u.a. die Fahrten zu den wichtigsten Flüghäfen Narita, Haneda und Kansai Airport enthalten.

Gültigkeitsdauer: 7 aufeinanderfolgende Tage
Preis: 24,000 Yen (außerhalb Japans)
25,000 Yen (innerhalb Japans)
Verkaufsstellen: Bei ausgewählten Reisebüros und Internetseiten außerhalb Japans.
Innerhalb Japans bei ausgewählten Bahnhöfen und Flughäfen.
Einschränkungen: Der Pass ist nur für Inhaber eines nicht-japanisches Passes verfügbar, die sich mit einem Touristenvisum (3 Monate) in Japan aufhalten.

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2. Der Kanto Area Pass wird zum Tokyo Wide Pass

Den Kanto Area Pass gibt es seit 2012 und er deckt das gesamte Kanto-Gebiet ab. Mit der Umbenennung in JR Tokyo Wide Pass ändern sich eigentlich nur zwei Dinge: es kommt die Rinkai Line in Tokyo hinzu, sowie eine Verlängerung der gültigen Shinkansen-Strecke bis Gala Yuzawa. Zudem wird der Preis von 8,300 Yen auf 10,000 Yen erhöht. Neben den JR-Zügen gibt es hier auch noch eine große Zahl weiterer Züge, die durch den Pass abgedeckt werden. Mehr Informationen dazu findet ihr auf der Webseite.

Gültigkeitsdauer: 3 aufeinanderfolgende Tage
Preis: 10,000 Yen
Verkaufsstellen: Nur in Japan erhältlich. Verkauf auf den Flughäfen Narita und Haneda, sowie in den Bahnhöfen Tokyo, Shinagawa, Shinjuku, Shibuya, Ikebukuro, Ueno, Yokohama und Mito.
Einschränkungen: Der Pass ist nur für Inhaber eines nicht-japanisches Passes verfügbar. Die Aufenthaltslänge spielt hier keine Rolle.
Website: JR East – Tokyo Wide Pass

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3. Der JR East Pass wird geteilt

Der bisherige JR East Pass deckt eine sehr großes Gebiet in den Regionen Kanto und Tohoku ab. Man konnte bisher mit ihm von Tokyo aus u.a. bis Sendai und Aomori fahren, gleichfalls aber auch bis Nagano und Matsumoto. Dies wird sich ab April 2016 ändern, denn dann gibt es zwei neue Pässe, die den JR East Pass ersetzen werden.

3a) JR East Nagano Niigata Area Pass

Gültigkeitsdauer: 5 einzelne Tage innerhalb 14 Tagen
Preis: 17,000 Yen (außerhalb Japans)
18,000 Yen (innerhalb Japans)
Verkaufsstellen: Bei ausgewählten Reisebüros und Internetseiten außerhalb Japans.
Innerhalb Japans bei ausgewählten Bahnhöfen und Flughäfen.
Einschränkungen: Der Pass ist nur für Inhaber eines nicht-japanisches Passes verfügbar, die sich mit einem Touristenvisum (3 Monate) in Japan aufhalten.

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3b) JR East Tohoku Area Pass

Gültigkeitsdauer: 5 einzelne Tage innerhalb 14 Tagen
Preis: 19,000 Yen (außerhalb Japans)
20,000 Yen (innerhalb Japans)
Verkaufsstellen: Bei ausgewählten Reisebüros und Internetseiten außerhalb Japans.
Innerhalb Japans bei ausgewählten Bahnhöfen und Flughäfen.
Einschränkungen: Der Pass ist nur für Inhaber eines nicht-japanisches Passes verfügbar, die sich mit einem Touristenvisum (3 Monate) in Japan aufhalten.

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Soviel erst einmal zu den Neuerungen. Teilweise sind die Webseiten zu den neuen Pässen noch nicht verfügbar. Wenn man längere Strecken in Japan zurück legen möchte, lohnen sich die Pässe der JR meist. Trotzdem sollte man vorher die Preise prüfen und kalkulieren, bevor man sich für einen der Pässe entscheidet.

 

Bilder des Streckennetzes sowie ein großer Teil der Informationen von Japan-Guide.com

Edo Wonderland Nikko Edomura

Wer träumt nicht davon – einmal zurück in die Edo Zeit und das alte Japan erleben. Für alle, die das erleben wollen, gibt es die Möglichkeit im Edo Wonderland Nikko Edomura. Vorort könnt ihr in eine andere Welt eintauchen.

Edo Wonderland Nikko Edomura

Nachdem man das Eingangstor durchschritten hat, findet man sich in einem kleinen Dorf der Edo Zeit (1603-1868) wieder. Verkaufshäuser, Samurai-Residenzen, Schreine, Theater und mehr. Vor allem die rote Brücke – Nihon Bashi – ist ein Blickfang. Zudem laufen auch die Mitarbeiter ihren Rollen entsprechend verkleidet im Park herum. An einer Ecke amüsieren sich ein paar Ninja, an der anderen unterhalten sich ein paar Frauen im Kimono. Oder es laufen Samurai und Ronin an einem vorbei.

Es gibt mehrere Theater, in denen man unter anderen Ninja Aufführungen oder die Künste einer Oiran (die japanische Edel-Kurtisane) sehen kann. Je nach Besucher-Andrang sollte man sich rechtzeitig für die Veranstaltungen anstellen, um einen guten Platz zu bekommen. Zudem gibt es jede Menge Souvenir-Läden und unterschiedliche Restaurants. Man kann sich aber auch am Bogenschießen ausprobieren oder ein Ninja Training mitmachen. Und natürlich noch vieles mehr – ich habe gemerkt, dass man bei einem Besuch gar nicht alles schaffen kann.

Ein besonderes Highlight des Parkes ist, dass man selbst in die Kostüme der Edo-Zeit schlüpfen kann. Ob Samurai, Ninja, Kauffrau oder Prinzessin – die Auswahl ist groß. Man kann sich sogar als Geisha einkleiden lassen. Allerdings ist das Ganze auch recht kostspielig. So liegen die Preise für einfache Kostüme zwischen ¥ 3000 und ¥ 5000. Etwas aufwendigere Kostüme wie eine Edo-Prinzessin liegen bei ¥ 9800. Dazu gibt es noch Perücken (Extrakosten), welche aber – wie mir gesagt wurde – Ausländer nicht tragen dürfen (wegen der unterschiedlichen Kopfform *hust*). Es ist aber auch möglich sich für weiter ¥ 500 die Haare hochstecken zu lassen.

Die Kostüme kann man bis 15 Uhr anlassen und im Park herumlaufen. Natürlich gibt es aufgrund der schönen Gebäude viele Möglichkeiten tolle Fotos zu schießen. Alternativ kann man sich auch in einem extra Fotostudio teure Fotos machen lassen.

Edo Wonderland Nikko Edomura
Ich als Edo-Prinzessin auf der Nihon Bashi (^^)~

Ich hatte dort sehr viel Spaß – auch wenn uns am Ende der Regen etwas den Tag zerstört hatte. Wir haben deshalb den Park früher verlassen und dadurch die Oiran-Parade verpasst, die ich eigentlich unbedingt sehen wollte… Für alle, die sich ein wenig für die Thematik interessieren, ist dieser Themen-Park auf jeden Fall einen Besuch wert!

Das Edo Wonderland Nikko Edomura liegt in der Präfektur Tochigi, etwa 3 Stunden Zugfahrt von Tokyo entfernt, in der Nähe der Stadt Nikko. Dort ist der berühmte Toshogu Schrein mit der Grabstätte vom Shogun Tokugawa Ieyasu.


❀ I N F O ❀
Besucht: 20. Juli 2015
Eintritt: ¥ 4,700 | ¥ 4,100 Afternoon Pass
auf der Internetseite gibt es einen 10%-Rabatt-Ticket
Öffnungszeiten: Sommer Saison: 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Winter Saison:  09:30 Uhr bis 16:00 Uhr
Geschlossen: Mittwochs
14 Tage im Dezember für Wartungsarbeiten
Adresse: 栃木県日光市 柄倉470-2
Tochigi-ken Nikko-shi, Karakura 470-2
Anfahrt: Vom Bahnhof Kinugawa-Onsen fahren alle 20-30 Minuten Shuttelbusse zum Edo Wonderland (etwa 15 Minuten Fahrtzeit). Es gibt aber auch Busse vom Toshogu Shrine und vom JR Nikko Bahnhof ausgehend. Man kann aber auch ein Taxi nutzen. Nähere Informationen und Busfahrpläne findet ihr auf der Seite des Edo Wonderland.
Webseite: Edo Wonderland Nikko Edomura

 

Mehr zum Edo Wonderland?

→ Reisetagebuch-Eintrag zum Edo Wonderland (coming soon)
Mein Beitrag dazu auf Akari Discovery
Bilder aus Nikko auf meiner Facebook Seite 

[Info] Osaka Amazing Pass

Wenn man zum Sightseeing in Osaka unterwegs ist, gibt es einige spezielle Angebote. Eins davon ist der Osaka Amazing Pass, von dem ich durch eine Touristenbroschüre erfahren habe.

Mit dem Osaka Amazing Pass hat man kostenlosen Zutritt zu vielen Touristenattraktionen, hat bei einigen Ermäßigungen und kann frei mit der U-Bahn und einigen Busen fahren (Achtung! Nicht mit den JR-Zügen wie der Osaka Loop Line). Zudem gibt es auch noch Coupons für ein paar Geschäfte und Restaurants.
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Zu den 28 freien Sehenswürdigkeiten gehören u. a. die Osaka Burg und der dazugehörige Garten Nishinomaru, der Tsutenkaku Tower und der Floating Garden im Umeda Sky Building, die Riesenräder HEP FIVE Ferris Wheel in der Innenstadt und das Tempozan Giant Ferris Wheel am Osaka Hafen, sowie einige Museen (Science Museum, Oriental Ceramics Museum, History Museum,…). Zudem kann man einige Schiffsfahrten mitmachen, wie die Santa Maria Cruise, Tombori River Cruise, und den Osaka Suiyo Bus (Aqua Liner) und die Captain Line nutzen. Jedoch sollte man sich vorher über evtl. Schließzeiten einzelner Attraktionen erkundigen. Die offizielle Webseite ist da ziemlich informativ und bietet eine gute Übersicht.

Der Osaka Amazing Pass kostet für einen Tag ¥ 2,300, für zwei Tage ¥ 3,000. Bei letzterem ist zu beachten, dass dieser nur mit einen Touristenvisum (weniger als 90 Tage) erwerbbar ist und der Reisepass vorgezeigt werden muss. Erhältlich ist der Pass an den Touristeninformationen auf den Bahnhöfen Osaka und Namba sowie in einer Reihe von Hotels in Osaka. Genau Informationen, wo ihr den Pass erwerben könnt, findet ihr hier.

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Neben dem Pass gibt es beim Kauf noch das dazugehörige Guidebook, in dem alle Attraktionen und beteilige Geschäfte beschrieben und auf den entsprechenden Karten gezeigt werden. Es enthält auch einen Linienplan der Züge, die man benutzen darf, sowie ein Model-Kurs.

Ich habe diesen Pass für einen Tag im Mai 2014 genutzt. Die Attraktionen, die ich besucht habe, hätten mich gut ¥ 5,000 gekostet, zuzüglich der Fahrtkosten mit der Bahn. Der Pass lohnt sich also wirklich!

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❀ I N F O ❀
Genutzt: 14. Mai 2014
Kosten: ¥ 2,300 für 1 Tag
¥ 3,000 für 2 Tage (nur mit Touristvisum verfügbar)
Webseite: Osaka Amazing Pass

Abeno Harukas in Osaka

Das Abeno Harukas (あべのハルカス) ist einer der neusten Wolkenkratzer in Osaka und beinhaltet ein Observatorium. Gebaut wurde das Gebäude seit 2010 und im März 2014 eröffnet. Mit seinen exakt 300 Metern Höhe ist es das höchste Hochhaus Japans. Das Gebäude beherbergt vorwiegend Büroräume, aber natürlich auch eine Shopping Mall, ein Kunstmuseum sowie ein Hotel. Die Fassade besteht vollkommen aus Glas.

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Das Observatorium heißt Harukas300 (ハルカス300) und erstreckt sich über die obersten drei Etagen. Man muss zwischendurch im 16. Stock einmal den Fahrstuhl wechseln, um bis nach ganz oben zu fahren. Dadurch, dass alle Seiten des Observatoriums komplett verglast sind, hat man einen 360° Blick über Osaka. Es gibt einen modern designten Innenhof mit Sitzmöglichkeiten, ein Restaurant sowie einen Souvenirshop. Natürlich gibt es auch einen Fotospot, wo man sich fotografieren lassen kann.

Im 16. Stockwerk gibt es zudem eine Garten-Terrasse mit vielen Sitzgelegenheiten, wo man sich nochmals erholen und den Blick über Osaka geniesen kann.


❀ I N F O ❀
Besucht: 30. August 2014
Eintritt:  ¥ 1,500
Öffnungszeiten: täglich 10:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Geschlossen: keine Schließtage
Adresse: 大阪市 阿倍野区阿倍野筋1−1−43
Osaka, Abeno-ku, Abenosuji 1-1-43
Lage: Direkt gegenüber dem Bahnhof Tennoji
Webseite: Abeno Harukas

[Zugfahren] Japan Rail Pass

Wer auf seiner Japanreise viele verschiedene und vor allem weit entfernte Orte besuchen will, für den ist der JAPAN RAIL PASS genau das richtige! Bei meinen bisherigen Urlaubsreisen nach Japan hatte ich mir den JR Pass auch immer gekauft und war sehr glücklich damit. Hier findet ihr nun einige Informationen dazu.

Was ist der Japan Rail Pass?
Der Japan Rail Pass ist ein Zugpass speziell für Touristen, der von der Japan Railway Group vertrieben wird. Damit kann man die meisten Züge der JR Group nutzen, dazu zählen u.a. der Schnellzug Shinkansen (außer Nozomi und Mizuho) und eine große Zahl an interregionalen Schnellzügen und Regionalzügen. Weiterhin einige Busse der JR-Group und die JR-Fähre nach Miyajima. Ausgestellt wird er für drei verschiedene Zeiträume (7, 14 oder 21 Tage). Im JR Pass ist eine Karte enthalten mit den Verbindungen, die man mit dem Pass nutzen kann. Zu beachten ist, dass private Zuglinien nicht zum Pass gehören, was u.a. die Tokyo Metro betrifft.

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Wer darf den Japan Rail Pass benutzen?
Bekommen tut man den JR Pass nur, wenn man nicht japanischer Staatsangehöriger ist – also keinen japanischen Reisepass besitzt – und wenn man Japan mit einem Kurzzeitvisum (Touristen-Visum) bereist. Das ist nicht der Fall, wenn man als Student, für die Arbeit oder Work & Travel nach Japan geht oder allgemein seinen ständigen Wohnsitz in Japan hat. Als japanischer Staatsangehöriger hat man nur die Chance auf den Pass, wenn man seinen ständigen Wohnsitz im Ausland hat und dort Daueraufenthaltsrecht besitzt oder mit einem Ausländer verheiratet ist, der ebenfalls außerhalb Japans lebt.

Wie bekomme ich den Japan Rail Pass?
Den JR Pass muss man vor Reiseantritt kaufen, denn er ist nicht in Japan erhältlich. Angeboten wird er von einigen Reisebüros, u.a. kann man ihn beispielsweise über JTBHIS Germany oder die JR Pass Seite kaufen. Ich habe ihn mit bisher meist bei JALPAK gekauft, ging auch alles sehr schnell und reibungslos. Man bekommt eine Rechnung, bezahlt das Geld und bekommt dann seinen Exchangevoucher mit der Exchange Order (eine Art Gutschein für den Pass) nach Hause geschickt. Diesen benötigt man dann in Japan, um ihn in den Rail Pass umzutauschen. Der Voucher ist aber nur 3 Monate gültig, also nicht zu früh bestellen!

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Post vom Reisebüro: Exchange-Order und Info-Flyer

Wenn man dann in Japan ist, geht man zu einer der vielen Ausgabestellen, die die JR auf fast jedem großen Bahnhof hat. Ich habe meinen immer gleich auf dem Flughafen geholt. Dort gibt man dem Bearbeiter den Gutschein und seinen Reisepass. Der prüft das alles. Ich musste meinen Namen, Staatsangehörigkeit und Reisepassnummer bisher immer selber drauf schreiben. Wenn alles fertig ist bekommt man dann den Japan Rail Pass in die Hand gedrückt. Darauf steht u.a. der Gültigkeitszeitraum, die Klasse, der Preis und innen ganz viel Kleingedrucktes.

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Wie funktioniert der Japan Rail Pass?
Wenn man den Pass einmal hat, ist eigentlich alles ganz einfach. An den Bahnhöfen in Japan gibt es, bevor man zu den Gleisen kommt, Schranken, durch die man nur mit dem Zugticket kommt. An der Seite befindet sich immer ein kleiner Durchgang mit Personal. Zu diesem geht man, zeigt die Rückseite seines JR-Passes mit der Gültigkeitsdauer und nach einem kurzen Blick und einer Verbeugung darf man durchgehen. Das dauert meist nur wenige Sekunden. Das gleiche auch beim Verlassen des Bahnhofes.

Wenn man den Shinkansen, Narita Express oder andere Langstreckenzüge benutzen möchte, kann ich nur empfehlen sich vorher eine Sitzplatzreservierung zu holen. Das ist zwar etwas aufwendiger, weil man erst vorher zum Reise-Center-Schalter gehen muss, aber es erspart einem danach einigen Stress. Mit Sitzplatzreservierung lässt es sich einfach besser reisen und es kostet nichts zusätzlich.

Kleine persönliche Geschichte: Bei meiner ersten Fahrt im Shinkansen von Yokohama nach Kyoto bin ich einfach in den Zug rein und habe mich auf den erstbesten freien Platz gesetzt. Natürlich saß ich in dem Abteil der reservierten Sitzplätze, was ich aber nicht mitbekommen habe. Als dann kontrolliert wurde, wusste die gute Frau gar nicht, was sie mit mir anfangen sollte, weil die Verständigung schwierig war. Aber sie hat mir dann einen Platz gezeigt, der nicht reserviert war, das entsprechende Ticket in die Hand gedrückt und dann war alles gut. Rückwärts habe ich dann aufgepasst, dass ich nicht wieder im „Reserviert-Abteil“ lande. Ende vom Lied war, dass ich dann über eine Stunde in einem mehr als überfüllten Abteil stand und den Rest nur mehr oder weniger eingeengt saß.

Was kostet der Japan Rail Pass?
Wo wir auch gleich bei den Kosten sind. Wie bereits erwähnt, kann man sind den Pass für drei verschiedene Zeiträume holen. Dazu kann man noch entscheiden, ob man 1. oder 2. Klasse haben möchte. So sieht das Ganze dann also aus:

Green Pass
(1. Klasse)
Ordinary Pass 
(2. Klasse)
7 Tage 38.880 Yen 29,110 Yen
14 Tage 62.950 Yen 46,390 Yen
21 Tage 81.870 Yen 59.350 Yen                

Alle Preise sind in Yen und werden nach dem aktuellen Kurs umgerechnet. Für Kinder gibt es gesonderte Preise.


Ich persönlich habe den Japan Rail Pass jedes Mal gern benutzt, weil einem dann das Nachforschen, wie viel man für eine Strecke bezahlen muss, erspart bleibt. Jedoch sollte man beachten, was man in Japan vor hat. Wenn man beispielsweise nur eine Woche lang in Tokyo hin und her fahren möchte, braucht man ihn nicht unbedingt (vor allem, weil er auch NICHT in der U-Bahn -Tokyo Metro- gilt). Man sollte schon ein paar weiter entfernte Strecken fahren, damit sich das Ganze auch rechnet. Aber schon bereits mit der Fahrt Tokyo – Kyoto/Osaka – Tokyo hat man den 7-Tage-Pass schon fast drin. Um Preise zu recherchieren kann man u.a. Google Maps oder Hyperdia nutzen.

Weiterhin gibt es noch verschiedene Regionalpässe, die nur in bestimmten Regionen Japans gelten. Diese sind manchmal für Reisen auch sinnvoller als der normale Japan Rail Pass, den man im ganzen Land nutzen kann. Mehr Informationen dazu findet ihr hier.


Ihr habt noch Fragen zum Japan Rail Pass? Dann könnt ihr sie hier gerne stellen und ich kann versuchen sie zu beantworten (^_^)v

HasenCafé Mimi in Ikebukuro

Weil viele Japaner in ihren kleinen Wohnungen keine Haustiere halten dürfen, gibt es zahlreiche Themencafés mit Tieren. Neben KatzenCafés sind auch HasenCafés inzwischen sehr beliebt. Ich habe das HasenCafé Mimi in Ikebukuro besucht.

Usagi Cafe Mimi Ikebukuro

Das Usagi Café Mimi (うさぎカフェmimi) liegt direkt auf der Sunshine-Dori und befindet sich auf dem Weg vom Bahnhof Ikebukuro in Richtung Sunshine City auf der rechten Seiten in der 8. Etage eines der vielen Gebäude. Durch die Hinweisschilder am Gebäude kann man es kaum verfehlen. Vor allem den Namen „Mimi“ finde ich sehr passend, denn dies ist das japanische Wort für „Ohren“ und damit identifiziert man ja Hasen gewöhnlich.

Bevor man in den Bereich mit den Hasen darf, muss man die Schuhe wechseln, sich die Hände waschen und desinfizieren und man bekommt eine Schürze zum Schutz, dass die Hasen doch mal eine kleine Pfütze hinterlassen. Seine Handtasche kann man an Kleiderhaken weghängen.

Der kleine Raum hat drei Bereiche, in denen jeweils eine gewisse Zahl an Besuchern und Hasen sind. Wir waren dort wochentags am frühen Nachmittag und hatten nach einer Weile einen der Bereiche mit etwa fünf Hasen zu zweit für uns. Einige der Tiere sind auch in ihren Käfigen und können dort ihre Ruhe haben. Meines Erachtens waren die Hasen dort sehr aufgeschlossen und haben sich an den Besuchern, die sie streicheln, erfreut. Ein paar kamen sogar angehobelt und wollten auf den Schoss. Hasen sind wirklich sehr niedlich. Das Café ist hasen-typisch gestaltet mit Hasenbildern, Hasenbüchern und anderen Hasen-Dekorationen. Zudem liegen für die Besucher auch noch Hasenohren aus.

Zum Eintrittspreis von ¥ 1200 für eine Stunde gehört ein Getränk sowie ein kleiner Napf mit Futter, welches man den Hasen geben kann. Allerdings muss man aufpassen, dass sich die kleinen Schlappohren nicht gleich den ganzen Becher holen.

Für Liebhaber kleiner Tiere und für die, die sich beim Tiere streicheln entspannen wollen, ist ein Besuch im HasenCafé auf jeden Fall eine gute Alternative zum KatzenCafé und auch mal ein etwas anderes Erlebnis. Mir hat es dort sehr gefallen 🐰


❀ I N F O ❀

Besucht: 22. Juli 2015
Preise: ¥ 800 für 30 Minuten
¥ 1200 für 60 Minuten – inkl. 1 Getränk  (¥ 1300 am Wochenende)
¥ 800 für jede weitere halbe Stunde
Öffnungszeiten: Montags bis Freitags: 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr (mit Reservierung bis 22:00 Uhr)
Samstags, Sonntags, Feiertage: 10:00 Uhr bis 21:00 Uhr (letzter Einlass 20:30 Uhr)
Geschlossen: unregelmäßige Schließtage (Interneseite beachten)
Adresse: 東京都豊島区東池袋1-13-9烏駒第2ビル 8F
Tokyo, Toshima-ku, Higashi-Ikebukuro 1-13-9, Karasukoma #2 Bldg., 8F
Lage: etwa 5 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Ikebukuro
Webseite: Offical Website