Burg Himeji

Die Burg Himeji, auf Japanisch Himejijō (姫路城), befindet sich in der gleichnamigen Stadt und ist dort die Hauptattraktion. Sie ist aufgrund ihres eleganten weißem Erscheinungsbild ebenfalls unter dem Namen Burg der weißen Reiher (Shirasagij, 白鷺城) bekannt und zählt zu den schönsten Burgen Japans.

Burg Himeji

Die Geschichte zur Burg

Die ersten Teile der Burg wurden bereits 1346 errichtet und nach und nach durch die verschiedenen Herrscher erweitert. Eine der größten Erweiterungen, die oft auch als der eigentliche Baubeginn der Burg bezeichnet wird, fand 1580 durch Toyotomi Hideyoshi statt. Er ließ nach Übernahme der Burg dreistöckige Burgtürme bauen. Ihre heutige Form erhielt die Burg Himeji durch Ikeda Terumasa. In der Bauzeit von 1601 bis 1609 wurde unter anderem das fünfstöckige Hauptgebäude (天守閣, tenshukaku) errichtet.

Anders als die meisten Burgen wurde die Burg Himeji nie durch Erdbeben, Feuer oder Krieg komplett zerstört. Sie gehört daher zu den zwölf noch im Original erhaltenen Burgen Japans. 1993 wurde sie zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt, zählt aber auch zu den nationalen Kulturschätzen. Vom April 2010 bis März 2015 wurde die Burg zuletzt renoviert und erstrahlt seitdem erneut in ihrem glänzenden Weiß.

Burg Himeji als Touristenattraktion

Durch  ihre Berühmtheit sowohl im In- als auch im Ausland zieht die Burg Himeji täglich zahlreiche Touristen an. Schon vom JR Bahnhof aus ist sie gut zu erkennen und etwa 15 bis 20 Minuten zu Fuß vom Nordausgang entfernt. Ein Teil des großen Burggeländes ist kostenlos. Für den Bereich der Burg mit dem Hauptgebäude liegt der Eintrittspreis bei 1000 Yen. Ein Kombi-Ticket für den benachbarten Kokoen Garten kostet 1040 Yen.

Im Inneren der Burg findet man langen Korridore und zahlreiche, leider meist leere Räumen. Es befinden sich recht wenige Ausstellungsstücke in der Burg, hier soll man sich mehr auf die Architektur und das Bauwerk an sich konzentrieren. Der Aufstieg bis zum obersten Geschoss erfolgt über schmale, recht steile Treppen. Von oben hat man dann einen prächtigen Blick über die Burganlage und die Stadt Himeji.

Außerhalb des Hauptgebäudes gibt es noch jede Menge zu entdecken. Entlang der Burgmauern wandernd findet man einen Brunnen sowie ausgestellte Sachihoko-Figuren der vergangenen historischen Perioden. Auch in Nebengebäuden findet man noch Ausstellungsstücke und Informationstafeln.

Achtung! Aufgrund der hohen Touristenzahl kann es oft zu längeren Wartezeiten kommen. Dies gilt nicht nur beim Ticketkauf, sondern vor allem im Inneren des Hauptgebäudes bei den steilen Treppen. Teilweise geht es im „Gänsemarsch“ durch die Burg. Auf der offiziellen Webseite findet ihr sogar Übersichten zu aktuellen Wartezeiten und erwarteter Besucheranzahl.

 


❀ I N F O ❀

Besucht: 10. Juli 2015
Preise: ¥ 1000 (¥ 1040 inkl. Kokoen Garten)
¥ 300 für Schüler (¥ 360 inkl. Kokoen Garten)
Öffnungszeiten: Täglich von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
(Ende April bis August bis 18:00 Uhr)
Einlass endet eine Stunde vor Schließung.
Geschlossen: 29. und 30. Dezember
Adresse: 兵庫県姫路市本町68
Hyogo-ken, Himeji-shi, Honmachi 68
Lage: Etwa 15-20 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Himeji. Auch Busfahrten vom Bahnhof bis zur Burg sind möglich.
Webseite: Offical Website

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[Dress Up] In Kyoto zur Maiko werden

Kyoto ist berühmt für seine lange Tradition mit Geisha, Geiko, Maiko & Co. Das zieht viele Touristen an und einige Geschäfte haben sich darauf spezialisiert die Touristen zumindest optisch in eine der japanischen Schönheiten zu verwandeln und Fotoshootings anzubieten. Ich selbst habe mich im Juli 2012 zu einer Maiko machen lassen.

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Als Maiko (舞妓) werden in Kyoto Geishas in Ausbildung bezeichnet. Sie sind meist im Alter zwischen 15 und 20 Jahren und lernen u.a. traditionelle Tänze, Lieder und Instrumente wie das Shamisen und den örtlichen Dialekt. Mehr findet ihr u.a auf Wikipedia.

Wenn man in Kyoto unterwegs ist, sieht man öfter mal „Geishas“ durch die Straßen laufen. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass dies meist selbst auch nur Touristen sind, die sich einem „Dress Up“ unterzogen haben und nun im Freien Fotos machen. Einer echten Geisha zu begegnen ist da (leider) schon um einiges schwieriger.

Meine japanische Freundin hatte die Idee, dass wir zusammen ein Maiko Fotoshooting machen und hatte sich dafür das Fotostudio Yumekoubou (damals noch Kyo) ausgesucht, wo es gerade ein paar Rabattaktionen gab. Natürlich gibt es viele verschiedene Studios – ein paar werde ich weiter unten noch auflisten.

☆ Wie läuft das Ganze nun ab?

Im Studio Kyo angekommen wurde erst nochmal besprochen, was genau wir machen wollen – also ob wir nur Studio Fotos oder auch nach draußen wollen. Da wir keine Lust hatten bei 35 Grad im Schatten in den dicken Kimonos nach draußen zu gehen, haben wir nur Studio Fotos gemacht. Inzwischen bin ich aber etwas traurig, dass wir keine Fotos im Freien haben…

Wir durften uns dann aus einer Vielzahl von Kimonos einen aussuchen, den wir anziehen wollten. Das war wirklich schwierig, denn es gab viel zu viele wunderschöne Stoffe. Nachdem wir uns entschieden hatten, ging es ans Schminken. Das Gesicht und der Nacken wird weiß, die Augen und die Lippen werden auch angemalt. In der Zwischenzeit wurde alles zum Anziehen bereit gelegt und wir wurden in die Kimonos gewickelt. Ich hatte schon öfter einen Kimono an und das ist immer wieder ein Erlebnis. Vor allem aber hier, denn als Maiko trägt man einen Furisode-Kimono mit ganz langen Ärmeln und einen speziellen Darari no Obi, welcher 5 Meter lang ist. Danach gibt es noch eine vorgefertigte Perücke auf den Kopf und fertig.

Im kleinen Fotobereich wurden dann ein paar Aufnahmen gemacht. Es gab alle möglichen Accessoires wie Schirme, Fächer, Bälle und mehr. Es hat wirklich Spaß gemacht, allerdings war die Zeit auch ziemlich schnell vorbei. Wir haben dann noch ein Foto zusammen machen lassen, was natürlich extra kostet. Im Eingangsbereich gab es noch etwas Zeit selbst ein paar Fotos zu machen, aber da wir beide nur Handy dabei hatten, sind diese nicht so toll geworden. Dann hieß es wieder abschminken und zurück in die Alltagskleidung. Die fünf Fotos konnten wir gedruckt gleich mitnehmen.

☆  Was kostet so ein Maiko-Shooting?

Das ist sehr unterschiedlich und natürlich vom Fotostudio oder auch vom Umfang der Sachen, die man machen möchte abhängig. Beispielsweise liegt das Dress Up mit 4 Fotos meist bei etwa ¥ 6,000 bis ¥ 8,000. Die Preise sind natürlich nach oben offen – und desto mehr man machen will, desto teurer wird es. Gegen Aufpreis kann man die Fotos auch digital oder in größeren Formaten bekommen. Auf jeden Fall lohnt es sich aber auch auf Rabattaktionen zu achten.

Je nachdem muss man auch die Zeit planen – mit etwa 2-3 Stunden für Anziehen, Schminken, Shooting, Entkleiden, Abschminken kann man da schon rechnen. Eine Reservierung vorher ist in den meisten Studios erforderlich.

☆  Welche Studios gibt es?

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Zusammen mit meiner japanischen Freundin

Inzwischen gibt es so einige – nicht nur in Kyoto, auch in Tokyo und anderen Ort in Japan kann man Fotoshootings im Kimono als Geisha, Maiko & Co. machen. Hier ist eine Auflistung von ein paar Studios in Kyoto:

Studio Yumekoubou (Englisch/ Japanisch)
Maica (Englisch / Japanisch)
Studio Shiki (Englisch / Japanisch)
Yumeyakata (Englisch / Japanisch)
Emarsa (Englisch / Japanisch)
Studio Aoi (nur Japanisch)

Mehr über diese Studios könnt ihr auch auf Cheapo Japan erfahren.

☆  Wie sieht es eigentlich bei den Herren aus?

Nun ja, natürlich ist ein Maiko-Shooting für Frauen begehrter, aber manche Studios bieten auch Pärchen-Shootings oder Einzelshootings für Männer an – im traditionellen Hakama, Kimono oder auch in Samurai-Rüstungen.

So ein Fotoshooting ist zwar etwas teurer, aber auf jeden Fall ein unvergessliches Erlebnis. Wenn man die Zeit dafür hat, sollte man es unbedingt einmal ausprobieren. Ich möchte es auf jeden Fall irgendwann noch einmal machen – mit mehr Fotos bzw. als Walking Course mit eigener Kamera im Freien. Und irgendwann möchte ich auch mal zur „Oiran“ werden (^_~)v

[Top 10] Dinge, die man in OSAKA tun sollte!

Osaka ist die drittgrößte Stadt Japans und gehört natürlich auch mit zu den bekanntesten Touristenzielen des Landes. Doch was kann man eigentlich in Osaka machen? Hier habe ich für euch meine persönliche TOP 10, der Dinge, die man in OSAKA tun sollte. Viel Spaß!!


#01 Universal Studios Japan

Mein persönliches Highlight waren die Universal Studios Japan (USJ), die sich am Hafen von Osaka befinden. Ein großer Freizeitpark im Hollywood Style mit vielen Attraktion. Höhepunkt seit 2015 ist der Harry Potter Themenbereich mit Hogwarts-Nachbildung, ab April 2017 kommt eine eigene Minions-Area dazu. Aber auch Spiderman, Back to the Future & Co. sind einen Besuch wert. In den USJ kann man einen guten Tag verbringen.


#02 Osaka Castle

Die Burg Osaka gehört zu den bekanntesten Burgen Japans und ist somit auch ein Touristenmagnet. Um die Burg befindet sich ein großer Park. Im stark modernisieren Inneren kann man sich eine recht große Ausstellung anschauen. Zudem hat man von oben einen guten Ausblick.


#03 Instant Ramen Museum

Du wolltest schon immer mal deine eigene Sorte Cup Noodles zusammenstellen? Im Instant Ramen Museum kannst du das machen und nebenbei noch die Geschichte hinter diesen berühmten Fertignudeln kennen lernen. Macht auf jeden Fall sehr viel Spaß und man nimmt ein leckeres Souvenir mit nach hause.


#04 Abeno Harukas & Umeda Sky Building

Wie in jeder großen Stadt gibt es auch in Osaka Wolkenkratzer, von denen man eine tolle Aussicht über die Metropole haben kann. Die Bekanntesten in Osaka sind das noch recht neue 300 Meter hohe Abeno Harukas sowie das Umeda Sky Building mit seinen 173 Metern Höhe.


#05 Okonomiyaki und Takoyaki

Wenn man in Osaka ist, sollte man natürlich auch die dort berühmten Speisen essen. Okonomiyaki und Takoyaki gibt es zwar in ganz Japan, aber in der Kansai-Region haben sie ihren Ursprung und viele Restaurants und Essenstände bieten sie an.


#06 Pokemon Center

Ein Muss für alle Pokemon-Fans! Wie kann man schon einem Pokemon Center widerstehen? Der recht große Shop befindet sich direkt beim Osaka Hauptbahnhof und bietet natürlich auch regionale Pokemon-Souvenirs an.


#07 Dotonbori & Shinsekai

Zwei der beliebtesten Gegenden für Touristen mit vielen Restaurants, Entertainment und Shops mit Souvenirs. In der Dotonbori besticht vor allem die Gegend rund um den Kanal mit seinen vielen Lichtern in der Nacht. In der Shinsekai lohnt sich der Besuch des Tsutenkaku Tower, der bereits 1912 gebaut wurde.


#08 Osaka Aquarium & Hafenrundfahrt

Das Osaka Aquarium Kaiyukan ist eines der bekanntesten Aquarien Japans, denn der Haupttank mit seinen 9 Metern Tiefe lässt einen wunderbaren Blick auf die dort lebenden Tiere zu. Da sich das Aquarium direkt am Hafen befindet, kann man danach gleich auf eines der Sightseeing-Schiffe springen und durch den Osakaer Hafen schippern.


#09 Sumiyoshi Taisha

Der Sumiyoshi Taisha ist einer der ältesten Schreine Japans und besticht durch seine besondere Architektur. Ein sehr schönes Bild bietet die Sorihashi-Brücke, welche zum Eingang des Schreins führt. Da er etwas außerhalb des Zentrums liegt, ist der Schrein nicht zu touristen-überlaufen.


#10 America Mura

Auch in Japan kann man in die amerikanische Kultur eintauchen – im America Mura, welches sich in den letzten 40 Jahren in Osaka entwickelt hat. Neben einzigartigen Fashion Trends kann man dort auch Snacks wie super lange Pommes  und Ice Dog essen.


Es gibt natürlich noch einiges mehr in Osaka zu entdecken und die Geschmäcker der Reisenden sind auch sehr verschieden. Ein paar mehr Attraktionen findet ihr auch durch den Osaka Amazing Pass.

Was habt ihr noch für Geheimtipps für OSAKA?

Hello Kitty Café in Himeji

Hello Kitty ist einer der beliebtesten Charaktere in Japan und auch in vielen anderen Teilen der Welt sehr gefragt. Deshalb wundert es natürlich nicht, dass es im Ursprungsland des Katzen-Mädchens auch spezielle Cafés für die süße Figur gibt. Im Juli 2015 habe ich das Café de Miki with Hello Kitty in Himeji besucht.

Hello Kitty Café Himeji

Das Cafe liegt keine 5 Minuten vom Bahnhof Himeji entfernt und, wenn man die Einkaufsstraße in Richtung der berühmten Burg Himeji entlang läuft, kann man das Café kaum übersehen. Denn bereits von außen besticht es mit dem Markenzeichen der Katze – einer riesigen Schleife und natürlich ganz viel rosa. Ein Traum für jeden Fan!

Auch die Einrichtung ist natürlich im Hello Kitty Design gehalten und im Hintergrund dudelt Hello Kitty Musik. Im unteren Bereich gibt es ein paar einzelne Sitzplätze an einem Tresen, es gibt aber auch noch eine weitere Etage. Überall findet man Hello Kitty Plüschtiere und auch noch einige Artikel, die man kaufen kann. Vor allem der Kitty Sessel hat mich aber angezogen.

Im Café kann man sich verschiedene Gerichte mit Hello Kitty bestellen, es ist aber relativ überschaubar. Zum einen gibt es Pancakes und Waffel-Sandwiches, zum anderen zwei Sorten an Pasta oder Burgern. Als Dessert kann man Parfait essen oder sich das „Afternoon Tea Set“ bestellen. Da es ein Café ist, gibt es eine größere Auswahl an heißen und kalten Getränken. Die Preise dafür halten sich meines Erachtens auch noch ziemlich im Rahmen. Mehr dazu findet ihr auf der Internetseite.

Ich habe mich für einen Café Latte sowie Schoko-Bananen-Pancakes entschieden. Die Waffeln waren leider bereits ausverkauft. Alles sah natürlich total niedlich aus und hat auch ziemlich gut geschmeckt. Zudem gab es das zusammen als Set, wodurch man noch einmal Geld sparen konnte.

Einige der Gerichte bzw. Snacks konnte man auch mitnehmen. Ich habe mir für später noch zwei Cream Daifuku mitgenommen, welche ich mit Kühlbeute verpackt in einer hübschen Papiertüte bekommen habe. Auch diese waren sehr lecker.

Für alle Fans von Hello Kitty ist es auf jeden Fall Pflicht einmal in einem Kitty Café vorbei zu schauen. Da ich Kitsch und thematisiertes Essen sehr mag, hat es mir natürlich dort sehr gefallen. Vor allem ist es auch ein toller Stopp nach dem Besuch der Burg Himeji zurück auf dem Weg zum Bahnhof.


  ❀ I N F O ❀

Besucht: 10. Juli 2015
Eintritt:  frei – Kosten je nach Verzehr
Öffnungszeiten: täglich 9:30 Uhr bis 20:00 Uhr
Adresse: 姫路市駅前町309 ラボビル1F
Himeji, Ekimaecho 309, Raho Building, 1. Etage
Lage: Vom Bahnhof Himeji etwa 5 Minuten zu Fuß
Webseite: Cafe de Miki Himeji

Natürlich gibt es noch mehr Hello Kitty Cafés in Japan. Ich habe im Internet etwas recherchiert und aktuell diese hier gefunden. Andere scheinen inzwischen geschlossen zu sein oder waren nur zeitlich begrenzt. Wenn ihr noch mehr kennt, könnt ihr mir das gern in den Kommentaren mitteilen.  

– Café de Miki with Hello Kitty in Tokyo (Website)
– Japanese Tea House Hello Kitty Saryo in Kyoto (Website | Facebook)


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Café de Miki with Hello Kitty in Odaiba, Tokyo
→ ThemenCafés und Restaurants in Japan
Eintrag im Reisetagebuch zu Himeji
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[Info] Osaka Amazing Pass

Wenn man zum Sightseeing in Osaka unterwegs ist, gibt es einige spezielle Angebote. Eins davon ist der Osaka Amazing Pass, von dem ich durch eine Touristenbroschüre erfahren habe.

Mit dem Osaka Amazing Pass hat man kostenlosen Zutritt zu vielen Touristenattraktionen, hat bei einigen Ermäßigungen und kann frei mit der U-Bahn und einigen Busen fahren (Achtung! Nicht mit den JR-Zügen wie der Osaka Loop Line). Zudem gibt es auch noch Coupons für ein paar Geschäfte und Restaurants.
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Zu den 28 freien Sehenswürdigkeiten gehören u. a. die Osaka Burg und der dazugehörige Garten Nishinomaru, der Tsutenkaku Tower und der Floating Garden im Umeda Sky Building, die Riesenräder HEP FIVE Ferris Wheel in der Innenstadt und das Tempozan Giant Ferris Wheel am Osaka Hafen, sowie einige Museen (Science Museum, Oriental Ceramics Museum, History Museum,…). Zudem kann man einige Schiffsfahrten mitmachen, wie die Santa Maria Cruise, Tombori River Cruise, und den Osaka Suiyo Bus (Aqua Liner) und die Captain Line nutzen. Jedoch sollte man sich vorher über evtl. Schließzeiten einzelner Attraktionen erkundigen. Die offizielle Webseite ist da ziemlich informativ und bietet eine gute Übersicht.

Der Osaka Amazing Pass kostet für einen Tag ¥ 2,300, für zwei Tage ¥ 3,000. Bei letzterem ist zu beachten, dass dieser nur mit einen Touristenvisum (weniger als 90 Tage) erwerbbar ist und der Reisepass vorgezeigt werden muss. Erhältlich ist der Pass an den Touristeninformationen auf den Bahnhöfen Osaka und Namba sowie in einer Reihe von Hotels in Osaka. Genau Informationen, wo ihr den Pass erwerben könnt, findet ihr hier.

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Neben dem Pass gibt es beim Kauf noch das dazugehörige Guidebook, in dem alle Attraktionen und beteilige Geschäfte beschrieben und auf den entsprechenden Karten gezeigt werden. Es enthält auch einen Linienplan der Züge, die man benutzen darf, sowie ein Model-Kurs.

Ich habe diesen Pass für einen Tag im Mai 2014 genutzt. Die Attraktionen, die ich besucht habe, hätten mich gut ¥ 5,000 gekostet, zuzüglich der Fahrtkosten mit der Bahn. Der Pass lohnt sich also wirklich!

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❀ I N F O ❀
Genutzt: 14. Mai 2014
Kosten: ¥ 2,300 für 1 Tag
¥ 3,000 für 2 Tage (nur mit Touristvisum verfügbar)
Webseite: Osaka Amazing Pass

Abeno Harukas in Osaka

Das Abeno Harukas (あべのハルカス) ist einer der neusten Wolkenkratzer in Osaka und beinhaltet ein Observatorium. Gebaut wurde das Gebäude seit 2010 und im März 2014 eröffnet. Mit seinen exakt 300 Metern Höhe ist es das höchste Hochhaus Japans. Das Gebäude beherbergt vorwiegend Büroräume, aber natürlich auch eine Shopping Mall, ein Kunstmuseum sowie ein Hotel. Die Fassade besteht vollkommen aus Glas.

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Das Observatorium heißt Harukas300 (ハルカス300) und erstreckt sich über die obersten drei Etagen. Man muss zwischendurch im 16. Stock einmal den Fahrstuhl wechseln, um bis nach ganz oben zu fahren. Dadurch, dass alle Seiten des Observatoriums komplett verglast sind, hat man einen 360° Blick über Osaka. Es gibt einen modern designten Innenhof mit Sitzmöglichkeiten, ein Restaurant sowie einen Souvenirshop. Natürlich gibt es auch einen Fotospot, wo man sich fotografieren lassen kann.

Im 16. Stockwerk gibt es zudem eine Garten-Terrasse mit vielen Sitzgelegenheiten, wo man sich nochmals erholen und den Blick über Osaka geniesen kann.


❀ I N F O ❀
Besucht: 30. August 2014
Eintritt:  ¥ 1,500
Öffnungszeiten: täglich 10:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Geschlossen: keine Schließtage
Adresse: 大阪市 阿倍野区阿倍野筋1−1−43
Osaka, Abeno-ku, Abenosuji 1-1-43
Lage: Direkt gegenüber dem Bahnhof Tennoji
Webseite: Abeno Harukas

Burg Fushimi Momoyama

Die Burg Fushimi Momoyama (伏見桃山城), auch nur als Fushimi Castle oder Momoyama Castle bekannt, wurde ursprünglich 1592-94 von Hideyoshi Toyotomi, der im späten 16. Jahrhundert in Japan regierte, errichtet. Sie war berühmt für ihren Teezeremonie-Raum, dessen Wände mit Blattgold verziert waren. Allerdings wurde die Burg bereits zwei Jahre nach ihrer Fertigstellung durch ein Erdbeben zerstört.

Fushimi Castle

Nach ihrem Wiederaufbau in den späten 1590er Jahren, regierte dort ein Vasall des berühmten Ieyasu Tokugawa. Auf Befehl des neuen Shogunates in Edo, welche im 17. Jahrhundert die Herrschaft über Japan übernahm, wurde die Burg 1623 komplett demoliert. Teile der Konstruktionen wurden an Tempel und Schreine in Kyoto gespendet.

Die Burg, welche sich jetzt an dieser Stelle befindet, wurde 1964 nachgebildet und diente als Museum über das Leben und die Schlachten von Hideyoshi Toyotomi. Jedoch wurde das Innere 2003 für die Öffentlichkeit geschlossen. Ein Besuch lohnt sich trotzdem, denn die Burg ist von einem schönen Garten umgeben und zudem ein schönes Fotomotiv.


❀ I N F O ❀
Besucht: 11. Mai 2014
Eintritt: für die Öffentlichkeit geschlossen
Adresse: 京都市伏見区桃山町大蔵45
Kyoto-shi, Fushimi-ku, Momoyamacho Okura 45
Lage: Vom Bahnhof Fushimi-Momoyama etwa 15 Minuten zu Fuß.
Webseite: Fushimi Momoyama Castle