Sasuke Inari Schrein in Kamakura

Kamakura hat unzählige Schreine und Tempel. Viele davon sind sehr beliebt und von Touristen überlaufen. Ein paar davon sind aber auch weniger bekannt, lohnen aber trotzdem einen Besuch. Einer davon ist der Sasuke Inari Schrein, den ich euch heute vorstellen möchte.

Sasuke Inari Schrein Kamakura

Geschichte des Schreins

Hinter der Entstehung des Sasuke Inari Jinja (佐助稲荷神社) gibt es verschiedene Erzählungen. So heißt es, das dem Gründer des Schreins, Minamoto Yoritomo, während seiner Zeit im Exil auf der kleinen Insel Hirugakojima in Izu im Traum ein alter Mann aus dem Hidden Village (Kakurezato), einem versteckten Ninjadorf in Kamakura, begegnete (in anderen Erzählungen ist es ein Fuchs). Dieser war ein Gesandter des Inari Gottes und sagte ihm wann und wie er seine Gegner in der Schlacht gegen den Taira Klan angreifen sollte. Minamoto gewann daraufhin die Schlacht und wurde zum Shogun. Aus Dankbarkeit ließ er im Jahre 1195 diesen Schrein errichten, ganz in der Nähe des besagten Hidden Village.

Was gibt es dort zu sehen?

Wie der Name schon sagt, handelt es sich beim Sasuke Inari Jinja um einen Inari-Schrein, der dem Inari Okami gewidmet ist, dem japanischen Gott der Füchse. Dementsprechend findet man vor Ort zahlreiche kleine und große Fuchsstatuen. Diese stehen dort wirklich überall, manche noch recht frisch, manche aber schon recht lange, da sie von der Witterung gezeichnet und vom Moos überwachsen sind.

Allgemein befindet sich der Schrein auf einem Berg in Mitten des Waldes, was eine ganz besondere Atmosphäre hervorruft. Das Hauptgebäude ist dabei nicht besonders auffällig. Interessanter sind die vielen kleinen aus Holz oder Stein gebauten Miniaturschreine mit den vielen Fuchsfiguren.

Highlight des Schreines sind natürlich die zahlreichen roten Torii, die Eingangstore zum Schrein, die den Weg dorthin säumen. Man muss einige Stufen erklimmen, um zum eigentlichen Schrein zu kommen, die Torii um einen herum lenken einen dabei aber sehr gut ab. Man bekommt hierbei auch Erinnerungen an den berühmten Fushimi Inari Schrein in Kyoto.

In einem kleinen Gebäude gibt es sowohl die Fuchsfiguren zu kaufen, als auch Ema, Omamori und Omikuji. Die Holztafeln bilden natürlich ebenfalls Füchse und rote Torii ab.

Da der Schrein nicht allzu bekannt ist, waren auch kaum Menschen dort. Man kann dort also die Ruhe genießen und diesen besonderen Ort auf sich wirken lassen.

Vom Bahnhof Kamakura benötigt man etwa 20 Minuten zu Fuß bis zum Eingang des Schreins. Der Weg führt dabei durch ein Wohngebiet. Kleine Hinweistafeln weisen einem zudem die Richtung. Neben dem Zeniarai Benten gehört der Sasuke Inari Schrein auch zum Daibutsu Wanderweg.


❀ I N F O ❀

Besucht: 5. Juli 2017
Preise: kostenlos
Öffnungszeiten: keine Öffnungszeiten
Adresse: 神奈川県鎌倉市佐助2-22-12
Kanagawa-ken, Kamakura-shi, Sasuke 2-22-12
Lage: Etwa 20 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Kamakura
Webseite: Kamakura Kangou (Japanisch)

 

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KatzenCafé Neko no Mise in Machida

Das KatzenCafé Neko no Mise (ねこのみせ) befindet sich in der Stadt Machida, einem südlichen Teil der Präfektur Tokyo. Es wurde bereits 2005 eröffnet und gehört somit zu den ersten KatzenCafés Japans. Ein Grund, warum ich es schon länger einmal besuchen wollte. Im Juni 2017 habe ich es nun endlich geschafft.

KatzenCafé Neko no Mise

Das Neko no Mise liegt etwa eine knappe Minute zu Fuß vom Südausgang des JR-Bahnhofes Machida entfernt in der zweiten Etage eines etwas älteren Gebäudes. Schon von außen kann man das Café aber klar erkennen durch die große Werbung. Betreten tut man den Raum durch eine Glastür. Da es keine Zwischentür gibt, sollte man hier bereits aufpassen, dass keine Katze heraus kommen kann.

Am Eingang könnt ihr euch entscheiden, ob ihr einfach eine freie Zeit bleiben möchtet (kostet 150 Yen pro 10 Minuten), oder ob ihr lieber ein festes Zeitfenster (am Wochenende/Feiertagen 2 Stunden für 1,500 Yen, Wochentags 3 Stunden für 1,800 Yen) nehmen wollt. Für 350 Yen extra könnt ihr währenddessen auch so viel trinken, wie ihr möchtet.

Kommen wir aber nun zu dem eigentlich Wichtigem in einem KatzenCafé: die Katzen! Im Neko no Mise gibt es derzeit etwa 14 Katzen. Natürlich sind nicht immer alle gleichzeitig im Besucherraum. Da es dieses Café schon sehr lange gibt, sind auch die Katzen dort teilweise schon recht alt. Einige sind schon seit dem Eröffnungsjahr dort. Ander sind aber auch jünger. Zu den Katzen liegen Informationskarten im Café aus, allerdings nur auf Japanisch.

Als wir zur Mittagszeit dort waren, waren viele Katzen am Schlafen. Ein paar sind aber auch im Raum rumgelaufen. Sie haben sich streicheln lassen und waren teilweise sogar verschmust. Eine Katze hat meinen Mann sogar ewig lange abgeschleckt. Das hat sie bei mir allerdings nicht gemacht. Bei einer wurden wir allerdings darauf hingewiesen, dass wir sie besser nicht anfassen, denn sie haut gern mit den Kralen zurück.

Der Raum des Neko no Mise ist sehr schön eingerichtet. Es gibt jede Menge gemütlicher Sitzgelegenheiten, verschiedenes Katzenspielzeug und auch Ausweichmöglichkeiten, wenn sie keine Lust auf die Gäste haben. Die Wandregale sind gefüllt mit Manga, wer also Japanisch lesen kann, kann dort ohne Probleme Stunden mit Katzenbegleitung verbringen.

Mir hat das Neko no Mise sehr gefallen. Wer Katzen mag und mal in Machida unterwegs ist, sollte auf jeden Fall einmal vorbei schauen. Etwas historische Bedeutung hat es ja schließlich auch (^_~)

 


❀ I N F O ❀

Besucht: 03. Juni 2017
Eintritt: ¥ 150 pro 10 Minuten (¥ 900 für 1 Stunde)
¥ 1,500 für das 2-Stunden-Paket
¥ 1,800 für das 3-Stunden-Wochentags-Paket
Kinder sind erst ab Mittelschulalter erlaubt!¥ 350 für Drink Bar
¥ 300 für Katzenfutter
Öffnungszeiten: Wochentags: 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Wochenende + Feiertage: 11:00 bis 22:00 Uhr
Adresse: 東京都町田市原町田1-2-9-202
Tokyo, Machida-shi, Haramachida, 1-2-9-202
Lage: Vom JR Machida Bahnhof (Südausgang) etwa 1 Minute zu Fuß
Webseite: Webseite

Eichhörnchen-Park in Machida

In Machida befindet sich ein Eichhörnchen-Park namens Machida Risuen (まちだリス園) mit etwa 200 Eichhörnchen. Dieser wurde bereits im Dezember 1988 eröffnet und gehört eher zu den Geheimtipps unter ausländischen Touristen.

Machida Risuen

Im Park kann man die Eichhörnchen füttern und mit etwas Glück auch anfassen. Allerdings ist es manchmal schwer an die kleinen Tierchen heranzukommen, wenn zu viele Besucher im Park sind. Jedoch sind sie ziemlich aufgeschlossen, wenn man für sie eine kleine Tüte mit Kernen bereit hält. Diese kann sich für ¥ 100 im Park kaufen. Dazu bekommt man einen Stoffhandschuh, auf die man die Kerne legen soll, damit einen die Eichhörnchen nicht in die Finger beißen.

Der kleine Park ist sehr schön angelegt mit verschiedenen Wegen. Es gibt ganz viele Vogelhäuser, in die sich die Eichhörnchen zurückziehen können zum Schlafen, die sehr süß gestaltet sind.

Zum Machida Risuen gehört ebenfalls ein kleiner Streichelzoo. Diesen betritt man zuerst bevor man in den eigentlichen Eichhörnchen-Park hinein kommt. Es gibt Kaninchen, Schildkröten, Hamster und ein paar Papageien, allerdings kam mir dort alles ein wenig verdreckt vor. Auch diese Tiere kann man natürlich füttern. Eine Schale mit Salat kostet ebenfalls ¥ 100. Beim Hamsterkäfig war ich allerdings sehr schockiert, denn es waren gefühlte tausend Hamster in diesem kleinen Bereich, die sich teilweise gegenseitig über den Haufen gerannt haben. Die Papageien waren sehr niedlich und konnten sogar sprechen. Für weitere ¥ 100 dufte man sich ein Kaninchen auf den Schoss setzen lassen und es streicheln.

Der Eichhörnchen-Park liegt leider etwas außerhalb von Tokyo. Von Bahnhof Machida benötigt man mit einem Bus etwa 20 Minuten. Zudem fand ich es etwas schwierig die richtige Bushaltestelle zu finden. In der Nähe des Eichhörchen-Parks befindet sich ein schöner Garten mit vielen Blumen, einem wunderschönen Teich und alten japanischen Häusern, den man sich bei der Gelegenheit auch gleich ansehen kann.


❀ I N F O ❀

Besucht: 6. Juli 2014
Eintritt:  ¥ 400
Öffnungszeiten: täglich 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
(von April bis September bis 17:00 Uhr)
Geschlossen: Dienstags (wenn dieser auf einen Feiertag fällt, dann der folgende Tag)
Dienstag-Freitag der 1. Woche im Juni, September u. Dezember
sowie vom 27. Dezember bis 2. Januar
Adresse: 東京都町田市金井町733-1
Tokyo, Machida-shi, Kanaimachi 733-1
Lage: Mit dem Zug zum Bahnhof Machida.
Von dort mit dem Bus etwa 20 Minuten (Haltestelle Nr. 21 / Linie 53 oder 55)
Webseite: Machida Risu-en

Fuchsdorf Zao Kitsune Mura

Tiere sind beliebt. Vor allem, wenn es Tiere sind, denen man sonst nicht all zu nahe kommt. Wahrscheinlich ist auch deshalb das Fuchsdorf ZAO KITSUNE MURA in letzter Zeit in der Medienlandschaft weit verbreitet und zieht viele ausländische Touristen an. Doch was gibt es dort wirklich zu sehen? Wie kommt man dorthin? Und was kostet mich der Besuch?

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In der Präfektur Miyagi, besser gesagt in den Zao Gebirgen, befindet sich der Tierpark namens Zao Kitsune Mura bzw. Zao Fox Village. Dort leben über 100 Tiere von sechs verschiedenen Fuchsarten, die die Besucher aus nächster Nähe beobachten können. Alle sind dort geboren und aufgezogen worden. Es wird gesagt, dass sie zahm sind, allerdings handelt es sich immer noch Wildtiere, weshalb das Anfassen natürlich zur eigenen Sicherheit verboten ist. Für ganz kleine Kinder ist der Zutritt zum Gehege teils untersagt. Zudem sollte man auf seine Taschen und andere Gegenstände aufpassen.

Am Eingang findet man einen Bereich mit Käfigen. Hierin werden die kleinen Füchse von ihren Müttern großgezogen. Später kommen sie in ein Extragehege, wo sie mit anderen Jungfüchsen zusammen aufwachsen. Zudem gibt es dort noch eine Art kleinen Streichelzoo mit Kaninchen, Ziegen und Ponnys. Man kann ebenfalls die Möglichkeit nutzen für einen Aufpreis einen Fuchs auf den Schoss gesetzt zu bekommen und mit ihm zu kuscheln. So flauschig ♥

Das Hauptgehege mit über 1500 Quadratmetern bietet jede Menge kleine Häuser und andere Schlafmöglichkeiten für die Füchse. Sie haben jede Menge Platz zum Herumlaufen, Entdecken und auch um sich auszutoben. Es gibt sogar einen Schrein innerhalb des Geheges. Die Hauptwege für die Besucher sind vorgegeben, so dass sie nicht zu sehr in den Lebensraum der Tiere eindringen.

Man kann sich zu Beginn Fuchsfutter kaufen und es dann an die Tier geben. Es gibt einen Fütterungsplatz von dem aus man sicher das Fressen zu ihnen Werfen kann. Es macht Spaß zu beobachten, wie die Füchse es fangen. Allerdings entstehen dabei auch ziemliche Kämpfe.

Am Ausgang gibt es noch einen Shop mit vielen Fuchsartikeln sowie ein kleines Restaurant mit sehr einfachem Essen.

Was kostet der Besuch des Fuchsdorfes?
Der Eintrittspreis beträgt ¥ 1000. Zusätzlich kann man sich einen kleinen Beutel Fuchsfutter für ¥ 100 kaufen. Wenn man mit einem Fuchs kuscheln möchte kostet dies noch einmal ¥ 400 extra.

Diese Kosten halten sich noch in Grenzen. Das teuerste, was bei dem Besuch auf einen Zukommt sind die Anreise kosten, denn das Fuchsdorf liegt nicht mitten in einer Touristengegend.

Wie komme ich zum Fuchsdorf?
Das Zao Kitsune Mura befindet sich in den Bergen von Shiroishi. In Shiroishi selbst befindet sich ein JR-Bahnhof sowie ein Shinkansen-Bahnhof. Das Fuchsdorf liegt allerdings noch ca. 20-30 Minuten Fahrtstrecke von Shiroishi entfernt.

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a) Dienstags und freitags fährt vom Bahnhof Shiroishi ein Bus Richtung Kawarago Dam (川原子ダム), Abfahrt um 7:58 Uhr und 13:35 Uhr möglich. Die Fahrt kostet ¥ 200. Feiertage sind ausgeschlossen. Man sollte dem Busfahrer allerdings sagen, dass man beim Kitsune Mura aussteigen möchte.
b) Am Bahnhof stehen meist viele Taxis bereit. Die Einzelfahrt kostet etwa ¥ 4,000. Lasst euch für die Rückfahrt eine Telefonnummer des Taxiunternehmens geben bzw. bittet das Personal im Fuchsdorf darum euch ein Taxi zu rufen

Wenn man das Fuchsdorf von Tokyo aus besuchen möchte, sollte man bedenken, dass die Fahrtkosten für den Shinkansen bis nach Shiroishizao Station pro Strecke bereits bei etwa ¥ 10,000 liegen und die Fahrt zwei Stunden dauert. Hinzu kommen meist noch die Taxikosten, weil die Busfahrzeiten unpraktisch sind.

Ich empfehle daher gleich mehrere Tage in der Region zu verbringen, damit sich die Fahrt auch lohnt. Wir sind von Sendai aus dorthin gefahren. Natürlich rentiert sich für Touristen hier auch der Kauf des Japan Rail Passes bzw. des JR East Tohoku Area Passes.

(Unsere Taxifahrerin erzählte uns übrigens amüsiert, dass auch ab und zu ein paar verrückte Ausländer sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf den Weg bergauf zum Fuchsdorf machen.)


Schaut euch doch auch mein Video zum Kitsune Mura an o(^_^)o


❀ I N F O ❀

Besucht: 30. Dezember 2015
Preise: ¥ 1000 zzgl. Extrakosten
Kinder bis 12 Jahren kostenlos
Öffnungszeiten: täglich von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Geschlossen: für evtl. Schließtage Interneseite beachten
Adresse: 宮城県白石市福岡八宮字川原子11-3
Miyagi-ken, Shiroishi-shi, Fukuokayatsumiya, Kawarago 11-3
Lage: siehe oben
Webseite: Offical Website | Facebook

KatzenCafé Temari no Ouchi

Das KatzenCafé Temari no Ouchi (てまりのおうち) ist ein etwas anderes KatzenCafé, denn es handelt sich hier nicht einfach nur um einen Raum mit vielen Katzen, in dem man auch etwas trinken kann, sondern um eine richtige kleine Traumwelt. Auf den ersten Blick erinnert es an eine Szene aus einem Studio Ghibli-Film.
KatzenCafé Temari no OuchiSchon von außen sieht man, dass das Temari no Ouchi ein sehr verspieltes Design besitzt. Auf dem Boden findet man Pfotenspuren und auch die Türen lassen ein Katzenfanherz höher schlagen. Innen sieht es noch viel besser aus. Hauptattraktion ist eine Art kleines Häuschen, in das sich Gäste setzen können und auf dem die etwa 20 Katzen des Cafés herumklettern können. Aber natürlich gibt es noch viel mehr Katzenspielzeug.

Zwischendurch werden immer mal Spiele mit den Katzen veranstaltet. Sehr interessant wird es dann zur Fütterungszeit. Die Katzen haben viele Rückzugsorte, wenn sie nicht gestört werden wollen. Sie können in die oberen Bereiche des Cafés klettern, wo sie von den Besuchern zwar beobachtet, aber nicht angefasst werden können.

Es gibt viele kleine Tische mit Sitzkissen, an die man sich setzten kann. An den Seiten auch Hocker im Baumstammlook, passend zum Rest des Cafés. Wenn man möchte, kann man sogar seinen Geburtstag dort feiern.

Anders zu normalen KatzenCafés gibt es im Temari no Ouchi kein Zeitlimit. Man muss also nicht nach beispielsweise 2 Stunden wieder gehen, sondern kann solange bleiben wie man möchte. Das kann natürlich an manchen Tagen zu Wartezeiten vor der Tür führen.

Das Essensangebot ist ziemlich groß. Es reicht von einer Auswahl an kalten und warmen Getränken, über Süßigkeiten wie Kuchen bis hin zu Herzhaftem wie Curry oder Fish & Chips. Allerdings muss man immer aufpassen, dass die Katzen nichts klauen. Einerseits dürfen sie natürlich das Essen nicht essen und andererseits kann man direkt für die Katzen eine kleine Dose Hähnchenfleisch zum Füttern – und zum Heranlocken – kaufen.

Im Café gibt es zudem kostenloses WiFi.


❀ I N F O ❀

Besucht: 14. Juni 2014
Preissystem: Wochentags: ¥ 1,200
Wochenende & Feiertags: ¥ 1,600
Nach 19 Uhr: ¥ 700
Öffnungszeiten: täglich 10:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Geschlossen: keine Schließtage
Adresse: 東京都武蔵野市吉祥寺本町2-13-14-3F
Tokyo, Musashino-shi, Kichijojihon 2-13-14, 3. Etage
Lage: Etwa 10 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Kichijoji
Webseite: Offical Website | Facebook

EulenCafé Fukuro no Sato Harajuku

Cafés mit bestimmen Tieren werden in Japan immer beliebter. Inzwischen sind KatzenCafés in ganz Japan vertreten. Noch etwas seltener gibt es Cafés, in denen man Eulen sehen kann. Im Oktober 2015 eröffnete eins in Harajuku.

Eulencafe Fukuro no Sato

Das EulenCafé namens Fukuro no Sato (ふくろうの里), auch bekannt als Owl Village, in Harajuku befindet sich eine knappe Minute entfernt vom Takeshita Exit des JR Bahnhofes und ist somit sehr schnell zu erreichen. Allerdings ist der Eingang des Gebäudes, in dessen 4. Etage sich das Café befindet, ein wenig versteckt.

Gleich am Eingang muss man sich für einen Kurs entscheiden. Es gibt zwei verschiedene 60-Minuten-Kurse. Beim Standartkurs erhält man ein Getränk sowie eine kleine Glasfigur als Souvenir. Dieser kostet normal ¥ 2500, auf der Webseite des Cafés findet ihr aber einen Discountcoupon für ¥ 1500. Beim Spezialkurs erhaltet ihr neben dem Getränk noch ein Dessert sowie zwei Souvenirs. Dieser kostet normal ¥ 3000, mit Discount aber ¥ 2000. Für beide Kurse könnt ihr  vorab eine Reservierung online machen, was sich empfiehlt, denn im Café ist nicht viel Platz. Eine weitere Möglichkeit ist der Short-Time-Course für ¥ 1000, der euch lediglich einen 30-minütigen Aufenthalt bietet.

Das Café ist in zwei Räume aufgeteilt. Im vorderen Raum befindet sich eine Art Theke zum Sitzen sowie ein Bereich mit Tatami und flachen Tischen. Dort kann man seine Getränke zu sich nehmen und durch ein großes Fenster bereits in den zweiten Raum sehen, wo sich die Eulen aufhalten.

Im Eulenzimmer bekommt man alle Eulen mit Namen und ihren besonderen Eigenschaften vorgestellt. Keine Sorge, die Mitarbeiter sprechen auch Englisch und es hängen auch nochmal Infoblätter bei den Eulen. Zudem gibt es auch eine Erklärung, wie man sich zu verhalten halt (kein Blitz beim Fotografieren, keine plötzlichen schnellen Bewegungen, nicht laut sein usw.). Dann kann man die Eulen anfassen und „streicheln“. Wer noch nie eine Eule angefasst hat, kann sich nicht vorstellen, wie weich ihr Gefieder ist. Wenn man möchte, kann man sich vom Staff die Eulen auch auf den Arm oder sogar auf den Kopf setzten lassen. Pro Person ist die Zeit im Eulenzimmer auf 35 Minuten beschränkt.

Die Eulen sind angekettet, aber uns wurde erklärt, dass sich wohl einige angreifen würden (Alto und Canon seien u.a. keine guten Freunde auch wenn sie zur gleichen Gattung Eule gehörten). Die kleinen Eulen Shola und Ohagi find ich sehr niedlich, aber am meisten hat mich wohl Bob beeindruckt. Mit seinen 1,8 kg gehört er zur schwersten Eulengattung, was man auch merkt, wenn man ihn eine Weile auf dem Arm hat. Allgemein sehen aber alle Eulen sehr gepflegt und gesund aus.

Wer sich für Eulen interessiert oder einfach mal den Besuch eines etwas anderen TierCafés in Tokyo erleben will, kann gern einmal im Fukuro no Sato in Harajuku vorbei schauen. Es gibt zudem noch ein anderes Café in Kichijoji (Website).


 Zu dem Besuch im EulenCafé gibt es auch ein Video auf meinem YouTube-Kanal.

Schaut doch mal rein!


❀ I N F O ❀

Besucht: 13. Januar 2016
Eintritt: je nachdem wie lange ihr bleibt
ab ¥ 1000
Öffnungszeiten:

 

täglich 11:00 bis 20:00 Uhr
letzter Einlass 19:00 Uhr
(Beachtet angekündigte Schließtage auf der Website)
Adresse:
東京都渋谷区神宮前1-21-15  原宿ATMビル4F
Tokyo, Shibuya-ku, Jingumae 1-21-15, Harajuku-ATM Building, 4. Etage
Lage:
Vom JR Bahnhof Harajuku etwa 1 Minute zu Fuß
Webseite:

 

 

[Tempel] Gotokuji Tempel (Maneki Neko)

Es wird gesagt, dass Gotokuji Tempel (豪徳寺) der Geburtsort der Maneki Neko, der winkenden Katze, ist. Der Tempel befindet sich im Westen Tokyos, in Setagaya, und ist umgeben von Bäumen. Es gibt viele Legenden rund um den Ursprung der Maneki Neko, aber die vom Gotokuji gehört zu den bekanntesten.

Gotokuji Tempel Tokyo

Die Geschichte geht zurück in das 17. Jahrhundert. Im Tempel lebte ein von Armut geplagter Priester zusammen mit seiner Katze, mit der er sogar sein Essen teilte. Er sagte ihr, dass sie etwas Glück zu dem Tempel bringen soll, wenn sie dafür dankbar ist. Eines Tages saß die Katze am Eingang des Tempels und putzte sich. Der Herrscher von Hikone mit seinen Samurai kam vorbei, sah die Katze und dachte, dass sie ihm zuwinkt. Aufgrund dessen ging er zu dem Tempel und entschied dort eine Rast zu machen. Währenddessen fing es an zu regnen. Dankbar, weil er durch die Pause im Tempel nicht nass geworden ist, überschüttete er den Priester und den Tempel mit Geschenken. Als die Katze starb, wurde für sie ein eigener kleiner Schrein auf dem Tempelgelände errichtet und somit entstand die Maneki Neko.

(Alle Angaben ohne Gewähr. Wie Legenden nun mal sind, steht überall etwas anderes. Es wird auch erzählt, dass die Katze den Herrscher vor einem Blitz gerettet hat, der in den Baum eingeschlagen ist, unter dem er Schutz gesucht hatte.)

Es gibt eine große Anzahl an Keramik-Katzen am Gotokuji Tempel und die meisten haben das gleiche Design. Jedoch gibt es in ganz Japan ganz viele Varianten der Maneki Neko – in Farbe und Komplexität – aber immer winkt sie mit einer Pfote. Eine erhobene rechte Pfote soll Geld bringen, wohingegen die linke Pfote Kunden in Geschäft locken soll. Zudem haben die Katzen meist ein Halsband, ein Glöckchen oder ein Lätzchen um.

Im Shop am Tempel kann man sich natürlich auch eine der Maneki Neko Figuren in verschiedenen Größen als Souvenir kaufen. Oder man nimmt ein Ema, ein Holztäfelchen auf das man Wünsche an die Götter schreibt – natürlich auch im schönen Maneki-Neko-Design. Ob man es dann am Tempel aufhängt oder mit nach Hause nimmt, ist natürlich hierbei jedem selbst überlassen.


❀ I N F O ❀
Besucht: 28. Mai 2014
Eintritt: kostenlos (¥ 0)
Öffnungszeiten: Das Tempelgelände ist täglich von 6:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Der Verkaufsbereich erst ab 8:00 Uhr.
Adresse: 東京都世田谷区豪徳寺2-24-7
Tokyo, Setagaya-ku, Gotokuji 2-24-7
Lage: Der nähste Bahnhof ist Miyanosaka auf der Setagaya-Line. Von dor sind es nur 2 Minuten zu Fuß. (Von Shibuya nach Sangenjaya mit der Denentoshi-Line und dann dort zur Setagaya-Line umsteigen).

Alternativ kann man mit der Odakyu-Line von Shinjuku bis zum Bahnhof Gotokuji fahren und läuft von dort 15~20 Minuten.
Webseite: Quelle

HasenCafé Mimi in Ikebukuro

Weil viele Japaner in ihren kleinen Wohnungen keine Haustiere halten dürfen, gibt es zahlreiche Themencafés mit Tieren. Neben KatzenCafés sind auch HasenCafés inzwischen sehr beliebt. Ich habe das HasenCafé Mimi in Ikebukuro besucht.

Usagi Cafe Mimi Ikebukuro

Das Usagi Café Mimi (うさぎカフェmimi) liegt direkt auf der Sunshine-Dori und befindet sich auf dem Weg vom Bahnhof Ikebukuro in Richtung Sunshine City auf der rechten Seiten in der 8. Etage eines der vielen Gebäude. Durch die Hinweisschilder am Gebäude kann man es kaum verfehlen. Vor allem den Namen „Mimi“ finde ich sehr passend, denn dies ist das japanische Wort für „Ohren“ und damit identifiziert man ja Hasen gewöhnlich.

Bevor man in den Bereich mit den Hasen darf, muss man die Schuhe wechseln, sich die Hände waschen und desinfizieren und man bekommt eine Schürze zum Schutz, dass die Hasen doch mal eine kleine Pfütze hinterlassen. Seine Handtasche kann man an Kleiderhaken weghängen.

Der kleine Raum hat drei Bereiche, in denen jeweils eine gewisse Zahl an Besuchern und Hasen sind. Wir waren dort wochentags am frühen Nachmittag und hatten nach einer Weile einen der Bereiche mit etwa fünf Hasen zu zweit für uns. Einige der Tiere sind auch in ihren Käfigen und können dort ihre Ruhe haben. Meines Erachtens waren die Hasen dort sehr aufgeschlossen und haben sich an den Besuchern, die sie streicheln, erfreut. Ein paar kamen sogar angehobelt und wollten auf den Schoss. Hasen sind wirklich sehr niedlich. Das Café ist hasen-typisch gestaltet mit Hasenbildern, Hasenbüchern und anderen Hasen-Dekorationen. Zudem liegen für die Besucher auch noch Hasenohren aus.

Zum Eintrittspreis von ¥ 1200 für eine Stunde gehört ein Getränk sowie ein kleiner Napf mit Futter, welches man den Hasen geben kann. Allerdings muss man aufpassen, dass sich die kleinen Schlappohren nicht gleich den ganzen Becher holen.

Für Liebhaber kleiner Tiere und für die, die sich beim Tiere streicheln entspannen wollen, ist ein Besuch im HasenCafé auf jeden Fall eine gute Alternative zum KatzenCafé und auch mal ein etwas anderes Erlebnis. Mir hat es dort sehr gefallen 🐰


❀ I N F O ❀

Besucht: 22. Juli 2015
Preise: ¥ 800 für 30 Minuten
¥ 1200 für 60 Minuten – inkl. 1 Getränk  (¥ 1300 am Wochenende)
¥ 800 für jede weitere halbe Stunde
Öffnungszeiten: Montags bis Freitags: 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr (mit Reservierung bis 22:00 Uhr)
Samstags, Sonntags, Feiertage: 10:00 Uhr bis 21:00 Uhr (letzter Einlass 20:30 Uhr)
Geschlossen: unregelmäßige Schließtage (Interneseite beachten)
Adresse: 東京都豊島区東池袋1-13-9烏駒第2ビル 8F
Tokyo, Toshima-ku, Higashi-Ikebukuro 1-13-9, Karasukoma #2 Bldg., 8F
Lage: etwa 5 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Ikebukuro
Webseite: Offical Website