Maid Café – Japans Moe Moe Paradies

Maid Cafés gehören zumindest für Ausländer zu den skurrilsten Erscheinung in Japan. Da ich in den letzten Jahren schon öfter Maid Cafés besucht habe, werde ich immer häufiger gefragt, was einen denn bei einem Besuch im Maid Café erwartet – bis hin zu der Frage, ob ich nicht als Begleitung mitkommen würde. Deshalb wird es Zeit, dass ich euch diese von Außen verrückt wirkenden Cafés mal vorstelle. Beachtet bitte, dass es sich hierbei wie immer um meine persönlichen Erfahrungen handelt und sich die Cafés unterscheiden können (und auch sicher werden).

Maid Café


Maid Cafè – Was ist das eigentlich?

Vor allem Anime und Manga-Fans kennen die Vorstellung, von einer niedlichen Maid bedient zu werden. Maid Cafés versuchen diese Vorstellung in die Realität umzusetzen, indem sie in den Innenräumen des Cafés eine ganz andere Welt erschaffen. Die Gäste werden zu den Herren und Damen des Hauses (im Englischen gern als Master und Princess bezeichnet) und bei ihrer Ankunft im Café willkommen zuhause geheißen. Seid also bereit für die Rufe “Okaerinasaimase Ojou-sama!” (お帰りなさいませ、お嬢様!) bzw. „Okaerinasaimase Goshujin-sama!“ (お帰りなさいませ、ご主人様!). Hier sollen sie sich wohlfühlen können und eine tolle Zeit mit den Maids verbringen.

Service & Angebote im Maid Café

Hauptsächlich geht es im Maid Café, wie der Name ja schon sagt, wie in einem üblichen Café um den Verzehr von Speisen und Getränken (dazu komme ich nachher noch). Allerdings gibt es je nach Maid Café auch noch verschiedene Angebote, für die man meist auch extra zahlen kann.

So besteht u.a. die Möglichkeit mit einer der Maids ein Polaroid-Foto zu machen, welches die Maid dann noch mit bunten Stiften verziert. Dafür kann man sich seine Lieblingsmaid aussuchen, wird dann mit der Maid auf die Bühne gebeten, man kann sich einen Kopfschmuck aussuchen und eine Pose. Erwartet aber nicht all zu viel Qualität und gute Beleuchtung auf den kleinen Sofortbildern. Manche Cafés bieten inzwischen auch Handyfotos an – dadurch können die Maids die Bilder dann aber nicht weiter verschönern.

Man kann auch mit den Maids für ein paar Minuten kleine Spiele spielen, wie Uno, Jenga, Kroko Doc oder ähnliches. Dabei achten die Maids natürlich sehr darauf, dass sie besonders niedlich dabei sind und ihre Herren und Damen Spaß dabei haben. Wenn man Glück hat, finden während des Besuchs auch manchmal kleine Shows statt, bei denen die Maids auf der Bühne singen und tanzen.

Vor allem die größeren Ketten bieten inzwischen auch Merchandise an, welches man im Café erwerben kann. Dazu gehören Schlüsselanhänger, Badgets, Clearfiles und mehr.

Speisen & Getränke

Da Maid Cafés auf kawaii – also niedlich – gemacht sind, sehen auch die Speisen immer super-kawaii aus. So wird aus Curry mit Bulette mal eben ein kleines Hündchen, Omurice bringt süße Bären oder Kätzchen mit sich und … Bei manchen Gerichten und auch Getränken malt die Maid sogar ein Wunschbild – wahlweise mit Ketchup, Schokosauce, Sirup oder ähnlichem – und man kann am Tisch dabei zuschauen. Oder man muss mitwirken, damit das Gericht auch super lecker wird und seine Moe Moe Kraft erhält. Moe moe was?

Ja, im Maid Café wird man dem Begriff Moe (萌え) öfter begegnen. Im Prinzip ist Moe nur ein japanischer Slang-Begriff, der benutzt wird um Zuneigung auszudrücken. Vor allem in der folgenden Verbindung wird es oft verwendet, um das Essen lecker zu zaubern: 美味しくなれ 萌え萌えキュン! Oishikunare Moe Moe kyun! Dabei nicht vergessen mit den Händen ein Herz zu formen.

Die Preise liegen hierbei oft etwas höher als in normalen Restaurants oder Cafés, sind für Themencafés an sich aber noch im normalen Level.

Zahlungssysteme

Womit wir gleich zum Thema Geld kommen. Die Zahlungs- und Zeitsysteme unterscheiden sich hier ein wenig je nach Café und Kette. Meist bezahlt man einen Stundensatz für die Zeit, die man im Café verbringt. Der liegt üblicher Weise bei etwa ¥ 500 bis 1,000 die Stunde. Zudem kann man aufgefordert werden mindestens einmal pro Stunde etwas von der Speisekarte zu bestellen. Andere Cafés haben einen festgelegten Zeitrahmen (meist eine Stunde) und man bezahlt eine Platzgebühr für den Besuch. Auch hier ist mindestens eine Bestellung über einem bestimmten Mindestbeitrag Pflicht.

Manchmal gibt es auch Set-Preise für Getränke, Speisen & ein Foto oder anderes. Darüber werdet ihr aber auch meist am Anfang informiert.

Und noch zur Info: Einige Cafés bieten keine getrennten Rechnungen an, sondern erwarten das der Gesamtbetrag pro Tisch bezahlt wird. Die Maids können aber beim Aufschlüsseln der Kosten helfen.

Maid Café

Die Regeln im Maid Café

Wie überall gibt es auch in Maid Cafés regeln, die ihr beachten sollten. Die Wichtigste ist hierbei, dass das Fotografieren der Maids verboten ist. Fotos von bzw. mit ihnen können nur gegen Bezahlung als Polaroid gemacht werden. Das ist auch der Grund, warum im Café meist nicht einfach rumfotografiert werden soll. Nur sein Essen darf man gern fotografieren.

Zudem ist es auch ausdrücklich verboten die Maids anzufassen. Das würden Kellner in anderen Restaurants ja auch nicht wollen, geschweige denn ihr selbst.

Die Maids sind da, um sich mit ihren Mastern und Princesses zu unterhalten. Bei Ausländern läuft es meist auf Fragen hinaus wie das Herkunftsland ist und ob man gerade Japan bereist. Je nachdem wie weit man Japanisch kann, kann man diese Gespräche auch etwas vertiefen. Inzwischen können auch einige Maids ein paar Brocken Englisch, aber meist nicht all zu viel. Bei diesen Gesprächen gilt aber eins: nicht zu privat werden. Es sind keine Fragen nach Kontaktdaten der Maid erlaubt noch intimere Fragen. Dies kann von ihr gemeldet und ihr zum Verlassen des Cafés aufgefordert werden.

Maid Café

Wie läuft es im Cafe nun ab?

Die wichtigste Frage in meinem Artikel: Was erwartet euch nun beim Besuch! Ich nehme hier mal das @home Cafe als Beispiel in Betracht, dass es bei vielen Cafés ähnlich ist.

  1. Eine Maid begrüßt euch an der Tür und heißt euch zurück zuhause willkommen. Sie führt euch an euren Sitzplatz, während euch auch die anderen Maids im Café Willkommen heißen.
  2. Am Tisch werden euch die Regeln sowie die Speisekarte und Amusement Optionen erklärt. Ihr könnt euch alles in Ruhe ansehen und dann bestellen. Die Maid wird euch auch nach eurem Namen fragen. Dieser wird dann notiert, damit euch alle Maids direkt am Tisch ansprechen können.
  3. Während ihr auf das Essen wartet, kommt meist eine andere Maid noch zu euch an den Tisch und unterhält sich mit euch. Dafür sind sie ja da.
  4. Wenn das Essen und die Getränke kommen, seid ihr auch gefragt. Gemeinsam mit der Maid werden am Tisch die Speisen zur Vollendung gebracht, in dem ihr der Maid alles nachmacht: Hände zu einem Herz formen und nachsprechen was sie sagt. Das kann Shaka Shaka Furi Furi Wan Wan Nyan Nyan sein, aber auch ein Moe Moe oder das oben bereits erwähnte Oshikunare Moe Moe Kyun. Lasst das euch nicht peinlich sein! Dafür seid ihr schließlich hier.
  5. Nun könnt ihr euer Essen genießen.
  6. Wenn ihr euch für ein Foto mit einer Maid entschieden habt, werdet ihr Zwischendurch aufgerufen und dürft auf der Bühne das Foto machen. Das geht meist recht schnell. Das dekorierte Bild bringt euch die Maid dann.
  7. Eure Zeit ist abgelaufen und die Maids bitten euch freundlich zu zahlen. Wenn ihr geht, rufen euch nochmal alle Maids hinterher und verbeugen sich.

So sieht in etwa ein normaler Besuch im Maid Café aus. Gar nicht so schlimm, oder? Natürlich empfehlen sich immer ein paar grundlegende Japanischkenntnisse hierfür, aber auch mit etwas Englisch und Händen und Füßen klappt das schon (^_~)

Maid Café

Beliebteste Maid Cafés

Die meisten Maid Cafés in Tokyo findet man rund um den Bahnhof Akihabara im Electric Town, denn dort ist auch die Otaku-Szene sehr verbreitet.

Am beliebtesten ist wohl die Kette Maidreamin (deutsche Webseite), die nicht nur mehrere Läden in Akihabara hat, sondern auch in anderen Tokyoter Stadtteilen (Shibuya, Ikebukuro, Shinjuku) sowie in Nagoya, Osaka und Fukuoka.

Mein persönlicher Favorit ist das @home Cafe (englische Webseite), welches einen Hauptladen in Akihabara mit fünf verschieden gestalteten Café-Räumen besitzt, sowie eine kleine Außenstelle im Don Quijote Akihabara.

Das Cure Maid Café, welches 2001 eröffnete, soll das erste Café dieser Art in Tokyo gewesen sein. Hier ist es weniger bunt und niedlich, sondern geht mehr in die feine Richtung von wirklichen Hausdienerinnen.

Maid CaféEs gibt aber noch weitere Cafés, die in den letzten Jahren eröffnet haben und alle haben ihren eigenen Charm oder Besonderheiten. Dazu gehören das Maid Café Pinafore, das Mia Café, das Café The Granvania und jede Menge mehr. Erst kürzlich hat mit dem Sugoi*Kawaii Café auch das erste ausländische Maid Café eröffnet – mit ausländischen Maids, was die Sprachbarriere mit den ausländischen Touristen brechen soll.

Die Schattenseiten hinter den Cafés

Maid Cafés haben teilweise einen nicht so guten Ruf, weil in vielen Köpfen das Bild von perversen (älteren) Männern herrscht, die mit ihrem Besuch im Café andere Zwecke verfolgen. Natürlich kann man beim Anblick der hübschen, jungen Mädchen in kurzen Röckchen auf andere Gedanken kommen, aber dies gehört meines Erachtens zu einem der vielen Vorurteile. Natürlich gibt es solche Menschen, aber wie oben geschrieben, gibt es strikte Regeln, die bei Nichteinhaltung zum Verweis führen können.

Die meisten Besucher von Maid Cafés sind ganz normale Menschen. Manche einsamen Leute nutzen solche Cafés auch, um jemanden zum Reden zu haben oder einfach mal aus der normalen harten Arbeitswelt für eine Zeit lang zu flüchten. Vor allem bei größeren Ketten in Tokyo sind die Besucher tagsüber inzwischen fast zu 50 Prozent Ausländer, die einfach mal ein Maid Café besuchen wollen. Viele Stammbesucher haben aber auch einfach nur Spaß dabei ihre Zeit im Café zu verbringen.

Weiterhin heißt es, dass viele Mädchen nur in Maid Cafés arbeiten, weil man dort gut Geld verdienen kann. Das stimmt auch nicht ganz, denn der Stundenlohn als Teilzeit-Maid beginnt auch beim normal üblichen Satz für Parttimer. Man kann sich aber einen gewissen Bonus verdienen mit vielen Fotos, Merchandise-Verkauf & Co. Aber sind wir mal ehrlich, wem dieser Job nicht ein bisschen Spaß macht, der wird dort nicht lange bleiben, denn es ist wirklich anstrengend den ganzen Tag auf super happy zu machen.

Maid Café


Das war es von mir erst einmal zum Thema Maid Cafés. Ich hoffe, ich konnte euch einen Einblick in die Moe Moe Welt geben. Es wird in Zukunft noch einen weiteren Artikel direkt zum @home Café folgen.

Was haltet ihr von den Cafés?
Wart ihr schon einmal dort oder würdet ihr gern mal eins besuchen?

 

Hello Kitty Café in Odaiba | TOKYO

Nachdem ich im Juli 2015 das Hello Kitty Café in Himeji besucht hatte, hatte ich mir schon länger vorgenommen auch dem Café in Tokyo einen Besuch abzustatten. Nach zwei Jahren hat es nun endlich geklappt. Hier erfahrt ihr also nun mehr zum Café de Miki with Hello Kitty in Odaiba.

Hello Kitty Café Odaiba

Das Café de Miki with Hello Kitty eröffnete bereits im November 2014 in einem der großen Shopping Center auf Odaiba. Im Diver City befindet sich das Café in der vierten Etage, etwas versteckt im hinteren Teil. Wenn man es aber einmal entdeckt hat, ist es kaum zu übersehen. Da Hello Kitty ja ursprünglich der Geschichte nach aus London stammt, ist auch das Café im britischen Stil eingerichtet. Es ist alles in rot, blau und weiß gehalten, im Gegensatz zu dem Café in Himeji, welches im typischen Hello Kitty Pink erstrahlt.

Die Dekoration im Café ist wirklich sehr niedlich. Bereits von außen sieht man Kitty-chan zwischen verschiedenen Sehenswürdigkeiten Londons, wie der Tower Bridge, dem Big Ben und dem London Eye. An den Wänden hängen verschiedene Poster und auch Girlanden mit der britischen Flagge kann man finden. An den meisten Tischen sitzt zudem auch ein Kitty-Plüschtier, welches den Gästen Gesellschaft leistet.

Speisekarte

Die Essenauswahl ist nicht all zu groß, hat aber für Süßigkeitenliebhaber einiges zu bieten. Hauptsächlich gibt es Pancakes in verschiedenen Ausführungen, teils süß aber auch herzhaft, aber auch French Toast, verschiedene Teatime Platten und Parfaits. Je nach Jahrszeit und Event gibt es eine zusätzliche Karte mit weiteren Angeboten. Alles kommt natürlich im Hello Kitty Design.

Die Preise liegen bei etwa 700 bis 1300 Yen pro Gericht. Eine Kombination als Drink Set ist möglich. Die Afternoon Tea Sets sind allerdings um einiges teurer und rangieren zwischen 1,850 bis 2,300 Yen. Steuern kommen noch hinzu.

Die Getränkeauswahl besteht aus warmen und kalten Tees, Kaffee, Kakao und Matcha Latte sowie verschiedene Säfte und Soda. Hier liegen die Preise zwischen 400 und 650 Yen pro Getränk.

Bei meinem Besuch hatte ich mich für einen Caramell Cafe Latte sowie das Apfel Mango Parfait vom Sommerspecial entschieden. Beides war sehr lecker und ich war danach pappsatt. Mit 2,000 Yen nichts für jeden Tag, aber als Highlight für Zwischendurch schon was.

Bevor ihr das Café verlasst, könnt ihr noch ein Erinnerungsfoto mit der riesigen Nerd-Kitty am Eingang schießen und euch die vielen Sachen im Souvenir-Shop anschauen. Auch zum Take-Out gibt es ein paar süße Sachen für euch.

Wenn ihr also in Odaiba seid und euch noch nicht entschieden habt, wo ihr essen wollt, schaut doch mal im Café de Miki with Hello Kitty vorbei. Meist ist dort nicht so viel los und man kommt ohne Warteschlange hinein.

 


  ❀ I N F O ❀

Besucht: 22. Juli 2017
Eintritt:  frei – Kosten je nach Verzehr
Öffnungszeiten: täglich 10:00 Uhr bis 21:00 Uhr
(Last Order: 20:00 Uhr)
Adresse: 東京都江東区青海1-1-10 ダイバーシティ東京プラザ4F
Tokyo, Edo-ku, Aomi 1-1-10, Diver City Tokyo Plaza, 4. Etage
Lage: Vom Bahnhof Teleport etwa 3 Minuten zu Fuß; vom Bahnhof Daiba etwa 5 Minuten zu Fuß
Webseite: Cafe de Miki Tokyo

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Hello Kitty Café in Himeji
ThemenCafés und Restaurants in Japan

 

KatzenCafé Neko no Mise in Machida | TOKYO

Das KatzenCafé Neko no Mise (ねこのみせ) befindet sich in der Stadt Machida, einem südlichen Teil der Präfektur Tokyo. Es wurde bereits 2005 eröffnet und gehört somit zu den ersten KatzenCafés Japans. Ein Grund, warum ich es schon länger einmal besuchen wollte. Im Juni 2017 habe ich es nun endlich geschafft.

KatzenCafé Neko no Mise

Das Neko no Mise liegt etwa eine knappe Minute zu Fuß vom Südausgang des JR-Bahnhofes Machida entfernt in der zweiten Etage eines etwas älteren Gebäudes. Schon von außen kann man das Café aber klar erkennen durch die große Werbung. Betreten tut man den Raum durch eine Glastür. Da es keine Zwischentür gibt, sollte man hier bereits aufpassen, dass keine Katze heraus kommen kann.

Am Eingang könnt ihr euch entscheiden, ob ihr einfach eine freie Zeit bleiben möchtet (kostet 150 Yen pro 10 Minuten), oder ob ihr lieber ein festes Zeitfenster (am Wochenende/Feiertagen 2 Stunden für 1,500 Yen, Wochentags 3 Stunden für 1,800 Yen) nehmen wollt. Für 350 Yen extra könnt ihr währenddessen auch so viel trinken, wie ihr möchtet.

Kommen wir aber nun zu dem eigentlich Wichtigem in einem KatzenCafé: die Katzen! Im Neko no Mise gibt es derzeit etwa 14 Katzen. Natürlich sind nicht immer alle gleichzeitig im Besucherraum. Da es dieses Café schon sehr lange gibt, sind auch die Katzen dort teilweise schon recht alt. Einige sind schon seit dem Eröffnungsjahr dort. Ander sind aber auch jünger. Zu den Katzen liegen Informationskarten im Café aus, allerdings nur auf Japanisch.

Als wir zur Mittagszeit dort waren, waren viele Katzen am Schlafen. Ein paar sind aber auch im Raum rumgelaufen. Sie haben sich streicheln lassen und waren teilweise sogar verschmust. Eine Katze hat meinen Mann sogar ewig lange abgeschleckt. Das hat sie bei mir allerdings nicht gemacht. Bei einer wurden wir allerdings darauf hingewiesen, dass wir sie besser nicht anfassen, denn sie haut gern mit den Kralen zurück.

Der Raum des Neko no Mise ist sehr schön eingerichtet. Es gibt jede Menge gemütlicher Sitzgelegenheiten, verschiedenes Katzenspielzeug und auch Ausweichmöglichkeiten, wenn sie keine Lust auf die Gäste haben. Die Wandregale sind gefüllt mit Manga, wer also Japanisch lesen kann, kann dort ohne Probleme Stunden mit Katzenbegleitung verbringen.

Mir hat das Neko no Mise sehr gefallen. Wer Katzen mag und mal in Machida unterwegs ist, sollte auf jeden Fall einmal vorbei schauen. Etwas historische Bedeutung hat es ja schließlich auch (^_~)

 


❀ I N F O ❀

Besucht: 03. Juni 2017
Eintritt: ¥ 150 pro 10 Minuten (¥ 900 für 1 Stunde)
¥ 1,500 für das 2-Stunden-Paket
¥ 1,800 für das 3-Stunden-Wochentags-Paket
Kinder sind erst ab Mittelschulalter erlaubt!¥ 350 für Drink Bar
¥ 300 für Katzenfutter
Öffnungszeiten: Wochentags: 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Wochenende + Feiertage: 11:00 bis 22:00 Uhr
Adresse: 東京都町田市原町田1-2-9-202
Tokyo, Machida-shi, Haramachida, 1-2-9-202
Lage: Vom JR Machida Bahnhof (Südausgang) etwa 1 Minute zu Fuß
Webseite: Webseite

Kawaii Monster Café Harajuku

Ihr mögt es schrill und bunt und wollt einfach mal was anderes erleben? Dann ist das Kawaii Monster Café in Harajuku, welches dort am 1. August 2015 eröffnet hat, vielleicht genau das Richtige für euch!

Kawaii Monster Cafe Harajuku

 

Bevor man das Café betritt, kann man sich an einer Infotafel einen der vier verschiedenen Bereiche aussuchen, in dem man gern sitzen möchte. Jeder dieser Bereiche hat sein eigenes skurriles Design. Dazu gehören: MUSHROOM DISCO, MILK STAND, BAR EXPERIMENT  und MEL-TEA ROOM.

Eine Staff-Mitglied bringt einen zur Tür und man wird in eine neue bunte Welt entführt. Innen übernimmt eins der bunt gekleideten Monster die Aufgabe dich an deinen Platz zu bringen. Allerdings sollte man unbedingt auch einen Rundgang durch das ganze Café machen, weil es einfach jede Menge zu entdecken gibt. Die Toiletten sollte man dabei nicht vergessen (^_-)v

Am Tisch bekommt man die Speisekarte mit einem Tablet präsentiert, welches in eine süße Hülle eingelassen ist. So kann man sich interaktiv die vielen bunten Speisen und Getränke aussuchen, die zur Auswahl stehen. Sogar die Essstäbchen sind farbenfroh gestaltet. Highlight sind wohl u.a. die verschiedenfarbenen Soßen und Cremes, die zu den Gerichten serviert werden. Optisch stechen wahrscheinlich die Colorful Pasta am meisten hervor. Auch bei den süßen Sachen ist es schwer eine Entscheidung zu treffen. Bunter Kuchen, buntes Popcorn, Regenbogen-Parfait, … Bei den Getränken gibt es ebenfalls jede Menge Möglichkeiten sich in die bunte Welt einzugliedern und selbst etwas zusammen zu mischen.

Allerdings hat das Ganze auch seinen Preis. Allein für den Eintritt bezahlt man schon ¥ 500 pro Person – dafür erhält man am Ende eine Mitgliederkarte und braucht beim nächsten Besuch diese Gebühr nicht mehr bezahlen.

Die Speisen sind relativ klein, liegen preislich aber schon bei ¥ 710 für einen Salat oder ¥ 1,300 für die bunten Spagetti. Auch bei den süßen Sachen sind die Preise ziemlich hoch. So kostet ein Stück bunte Torte ¥ 850 Yen (die ganze Torte ¥ 2,800). Das Colorful Poison Parfait liegt bei ¥ 2,300, soll aber groß genug für 3 bis 4 Leute sein. Bei den speziellen Getränken muss man mit etwa ¥ 720 Yen rechnen. Wir waren dort zu zweit und haben etwas über ¥ 5,000 bezahlt.

Trotzdem war das Erlebnis das Geld wert und es hat Spaß gemacht die verschiedenen farbigen Soße zu probieren. Zudem ist im Café das Fotografieren – auch der Monster – erlaubt, was in vielen Themenrestaurants wie z.B. MaidCafés nicht der Fall ist. Zum Abschluss hatten wir noch zwei Postkarten des Cafés geschenkt bekommen. Alle 40 Minuten soll außerdem eine Show stattfinden, bei dem die Monster auf dem bunten Karussell in der Mitte des Cafes tanzen (allerdings haben wir diese nicht gesehen).

Wer also auf bunte Farben, laute Musik und mal ein etwas anderes Café-Erlebnis Lust hat, kann sich auf den Weg in das Kawaii Monster Café im Herzen Harajukus machen.

Tipp: Beachtet die Öffnungszeiten! Das Café ist von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr geschlossen und ihr kommt schon ab 15:30 Uhr nicht mehr in das Café rein. Zudem solltet ihr vor allem am Wochenenden mit einer langen Warteschlange vor dem Café rechnen.


❀ I N F O ❀
Besucht: 4. Januar 2016
Preise: ¥500 Platzgebühr + eigener Verzehr
Öffnungszeiten: 11:30 Uhr bis 16:30 Uhr (letzter Einlass: 15:30 Uhr)
18:00 Uhr bis 22:30 Uhr
Letzte Bestellung jeweils 30 Minuten vor Ende.
Geschlossen: keine Schließtage
Adresse: 東京都渋谷区神宮前4丁目31‐10, YMスクエア 4F
Tokyo, Shibuya-ku, Jingumae 4-31-10, YM Square Building, 4F
Lage: Etwa 5 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Harajuku bzw. Bahnhof Meijijingu-Mae
Webseite: Offical Website

KatzenCafé Temari no Ouchi

Das KatzenCafé Temari no Ouchi (てまりのおうち) ist ein etwas anderes KatzenCafé, denn es handelt sich hier nicht einfach nur um einen Raum mit vielen Katzen, in dem man auch etwas trinken kann, sondern um eine richtige kleine Traumwelt. Auf den ersten Blick erinnert es an eine Szene aus einem Studio Ghibli-Film.
KatzenCafé Temari no OuchiSchon von außen sieht man, dass das Temari no Ouchi ein sehr verspieltes Design besitzt. Auf dem Boden findet man Pfotenspuren und auch die Türen lassen ein Katzenfanherz höher schlagen. Innen sieht es noch viel besser aus. Hauptattraktion ist eine Art kleines Häuschen, in das sich Gäste setzen können und auf dem die etwa 20 Katzen des Cafés herumklettern können. Aber natürlich gibt es noch viel mehr Katzenspielzeug.

Zwischendurch werden immer mal Spiele mit den Katzen veranstaltet. Sehr interessant wird es dann zur Fütterungszeit. Die Katzen haben viele Rückzugsorte, wenn sie nicht gestört werden wollen. Sie können in die oberen Bereiche des Cafés klettern, wo sie von den Besuchern zwar beobachtet, aber nicht angefasst werden können.

Es gibt viele kleine Tische mit Sitzkissen, an die man sich setzten kann. An den Seiten auch Hocker im Baumstammlook, passend zum Rest des Cafés. Wenn man möchte, kann man sogar seinen Geburtstag dort feiern.

Anders zu normalen KatzenCafés gibt es im Temari no Ouchi kein Zeitlimit. Man muss also nicht nach beispielsweise 2 Stunden wieder gehen, sondern kann solange bleiben wie man möchte. Das kann natürlich an manchen Tagen zu Wartezeiten vor der Tür führen.

Das Essensangebot ist ziemlich groß. Es reicht von einer Auswahl an kalten und warmen Getränken, über Süßigkeiten wie Kuchen bis hin zu Herzhaftem wie Curry oder Fish & Chips. Allerdings muss man immer aufpassen, dass die Katzen nichts klauen. Einerseits dürfen sie natürlich das Essen nicht essen und andererseits kann man direkt für die Katzen eine kleine Dose Hähnchenfleisch zum Füttern – und zum Heranlocken – kaufen.

Im Café gibt es zudem kostenloses WiFi.


❀ I N F O ❀

Besucht: 14. Juni 2014
Preissystem: Wochentags: ¥ 1,200
Wochenende & Feiertags: ¥ 1,600
Nach 19 Uhr: ¥ 700
Öffnungszeiten: täglich 10:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Geschlossen: keine Schließtage
Adresse: 東京都武蔵野市吉祥寺本町2-13-14-3F
Tokyo, Musashino-shi, Kichijojihon 2-13-14, 3. Etage
Lage: Etwa 10 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Kichijoji
Webseite: Offical Website | Facebook

EulenCafé Fukuro no Sato Harajuku

Cafés mit bestimmen Tieren werden in Japan immer beliebter. Inzwischen sind KatzenCafés in ganz Japan vertreten. Noch etwas seltener gibt es Cafés, in denen man Eulen sehen kann. Im Oktober 2015 eröffnete eins in Harajuku.

Eulencafe Fukuro no Sato

Das EulenCafé namens Fukuro no Sato (ふくろうの里), auch bekannt als Owl Village, in Harajuku befindet sich eine knappe Minute entfernt vom Takeshita Exit des JR Bahnhofes und ist somit sehr schnell zu erreichen. Allerdings ist der Eingang des Gebäudes, in dessen 4. Etage sich das Café befindet, ein wenig versteckt.

Gleich am Eingang muss man sich für einen Kurs entscheiden. Es gibt zwei verschiedene 60-Minuten-Kurse. Beim Standartkurs erhält man ein Getränk sowie eine kleine Glasfigur als Souvenir. Dieser kostet normal ¥ 2500, auf der Webseite des Cafés findet ihr aber einen Discountcoupon für ¥ 1500. Beim Spezialkurs erhaltet ihr neben dem Getränk noch ein Dessert sowie zwei Souvenirs. Dieser kostet normal ¥ 3000, mit Discount aber ¥ 2000. Für beide Kurse könnt ihr  vorab eine Reservierung online machen, was sich empfiehlt, denn im Café ist nicht viel Platz. Eine weitere Möglichkeit ist der Short-Time-Course für ¥ 1000, der euch lediglich einen 30-minütigen Aufenthalt bietet.

Das Café ist in zwei Räume aufgeteilt. Im vorderen Raum befindet sich eine Art Theke zum Sitzen sowie ein Bereich mit Tatami und flachen Tischen. Dort kann man seine Getränke zu sich nehmen und durch ein großes Fenster bereits in den zweiten Raum sehen, wo sich die Eulen aufhalten.

Im Eulenzimmer bekommt man alle Eulen mit Namen und ihren besonderen Eigenschaften vorgestellt. Keine Sorge, die Mitarbeiter sprechen auch Englisch und es hängen auch nochmal Infoblätter bei den Eulen. Zudem gibt es auch eine Erklärung, wie man sich zu verhalten halt (kein Blitz beim Fotografieren, keine plötzlichen schnellen Bewegungen, nicht laut sein usw.). Dann kann man die Eulen anfassen und “streicheln”. Wer noch nie eine Eule angefasst hat, kann sich nicht vorstellen, wie weich ihr Gefieder ist. Wenn man möchte, kann man sich vom Staff die Eulen auch auf den Arm oder sogar auf den Kopf setzten lassen. Pro Person ist die Zeit im Eulenzimmer auf 35 Minuten beschränkt.

Die Eulen sind angekettet, aber uns wurde erklärt, dass sich wohl einige angreifen würden (Alto und Canon seien u.a. keine guten Freunde auch wenn sie zur gleichen Gattung Eule gehörten). Die kleinen Eulen Shola und Ohagi find ich sehr niedlich, aber am meisten hat mich wohl Bob beeindruckt. Mit seinen 1,8 kg gehört er zur schwersten Eulengattung, was man auch merkt, wenn man ihn eine Weile auf dem Arm hat. Allgemein sehen aber alle Eulen sehr gepflegt und gesund aus.

Wer sich für Eulen interessiert oder einfach mal den Besuch eines etwas anderen TierCafés in Tokyo erleben will, kann gern einmal im Fukuro no Sato in Harajuku vorbei schauen. Es gibt zudem noch ein anderes Café in Kichijoji (Website).


 Zu dem Besuch im EulenCafé gibt es auch ein Video auf meinem YouTube-Kanal.

Schaut doch mal rein!


❀ I N F O ❀

Besucht: 13. Januar 2016
Eintritt: je nachdem wie lange ihr bleibt
ab ¥ 1000
Öffnungszeiten:

 

täglich 11:00 bis 20:00 Uhr
letzter Einlass 19:00 Uhr
(Beachtet angekündigte Schließtage auf der Website)
Adresse:
東京都渋谷区神宮前1-21-15  原宿ATMビル4F
Tokyo, Shibuya-ku, Jingumae 1-21-15, Harajuku-ATM Building, 4. Etage
Lage:
Vom JR Bahnhof Harajuku etwa 1 Minute zu Fuß
Webseite:

 

 

Hello Kitty Café in Himeji

Hello Kitty ist einer der beliebtesten Charaktere in Japan und auch in vielen anderen Teilen der Welt sehr gefragt. Deshalb wundert es natürlich nicht, dass es im Ursprungsland des Katzen-Mädchens auch spezielle Cafés für die süße Figur gibt. Im Juli 2015 habe ich das Café de Miki with Hello Kitty in Himeji besucht.

Hello Kitty Café Himeji

Das Cafe liegt keine 5 Minuten vom Bahnhof Himeji entfernt und, wenn man die Einkaufsstraße in Richtung der berühmten Burg Himeji entlang läuft, kann man das Café kaum übersehen. Denn bereits von außen besticht es mit dem Markenzeichen der Katze – einer riesigen Schleife und natürlich ganz viel rosa. Ein Traum für jeden Fan!

Auch die Einrichtung ist natürlich im Hello Kitty Design gehalten und im Hintergrund dudelt Hello Kitty Musik. Im unteren Bereich gibt es ein paar einzelne Sitzplätze an einem Tresen, es gibt aber auch noch eine weitere Etage. Überall findet man Hello Kitty Plüschtiere und auch noch einige Artikel, die man kaufen kann. Vor allem der Kitty Sessel hat mich aber angezogen.

Im Café kann man sich verschiedene Gerichte mit Hello Kitty bestellen, es ist aber relativ überschaubar. Zum einen gibt es Pancakes und Waffel-Sandwiches, zum anderen zwei Sorten an Pasta oder Burgern. Als Dessert kann man Parfait essen oder sich das “Afternoon Tea Set” bestellen. Da es ein Café ist, gibt es eine größere Auswahl an heißen und kalten Getränken. Die Preise dafür halten sich meines Erachtens auch noch ziemlich im Rahmen. Mehr dazu findet ihr auf der Internetseite.

Ich habe mich für einen Café Latte sowie Schoko-Bananen-Pancakes entschieden. Die Waffeln waren leider bereits ausverkauft. Alles sah natürlich total niedlich aus und hat auch ziemlich gut geschmeckt. Zudem gab es das zusammen als Set, wodurch man noch einmal Geld sparen konnte.

Einige der Gerichte bzw. Snacks konnte man auch mitnehmen. Ich habe mir für später noch zwei Cream Daifuku mitgenommen, welche ich mit Kühlbeute verpackt in einer hübschen Papiertüte bekommen habe. Auch diese waren sehr lecker.

Für alle Fans von Hello Kitty ist es auf jeden Fall Pflicht einmal in einem Kitty Café vorbei zu schauen. Da ich Kitsch und thematisiertes Essen sehr mag, hat es mir natürlich dort sehr gefallen. Vor allem ist es auch ein toller Stopp nach dem Besuch der Burg Himeji zurück auf dem Weg zum Bahnhof.


  ❀ I N F O ❀

Besucht: 10. Juli 2015
Eintritt:  frei – Kosten je nach Verzehr
Öffnungszeiten: täglich 9:30 Uhr bis 20:00 Uhr
Adresse: 姫路市駅前町309 ラボビル1F
Himeji, Ekimaecho 309, Raho Building, 1. Etage
Lage: Vom Bahnhof Himeji etwa 5 Minuten zu Fuß
Webseite: Cafe de Miki Himeji

Natürlich gibt es noch mehr Hello Kitty Cafés in Japan. Ich habe im Internet etwas recherchiert und aktuell diese hier gefunden. Andere scheinen inzwischen geschlossen zu sein oder waren nur zeitlich begrenzt. Wenn ihr noch mehr kennt, könnt ihr mir das gern in den Kommentaren mitteilen.  

– Café de Miki with Hello Kitty in Tokyo (Website)
– Japanese Tea House Hello Kitty Saryo in Kyoto (Website | Facebook)


Mehr zum Thema?

Café de Miki with Hello Kitty in Odaiba, Tokyo
→ ThemenCafés und Restaurants in Japan
Eintrag im Reisetagebuch zu Himeji
Burg Himeji
Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in der Präfektur Hyogo

HasenCafé Mimi in Ikebukuro

Weil viele Japaner in ihren kleinen Wohnungen keine Haustiere halten dürfen, gibt es zahlreiche Themencafés mit Tieren. Neben KatzenCafés sind auch HasenCafés inzwischen sehr beliebt. Ich habe das HasenCafé Mimi in Ikebukuro besucht.

Usagi Cafe Mimi Ikebukuro

Das Usagi Café Mimi (うさぎカフェmimi) liegt direkt auf der Sunshine-Dori und befindet sich auf dem Weg vom Bahnhof Ikebukuro in Richtung Sunshine City auf der rechten Seiten in der 8. Etage eines der vielen Gebäude. Durch die Hinweisschilder am Gebäude kann man es kaum verfehlen. Vor allem den Namen “Mimi” finde ich sehr passend, denn dies ist das japanische Wort für “Ohren” und damit identifiziert man ja Hasen gewöhnlich.

Bevor man in den Bereich mit den Hasen darf, muss man die Schuhe wechseln, sich die Hände waschen und desinfizieren und man bekommt eine Schürze zum Schutz, dass die Hasen doch mal eine kleine Pfütze hinterlassen. Seine Handtasche kann man an Kleiderhaken weghängen.

Der kleine Raum hat drei Bereiche, in denen jeweils eine gewisse Zahl an Besuchern und Hasen sind. Wir waren dort wochentags am frühen Nachmittag und hatten nach einer Weile einen der Bereiche mit etwa fünf Hasen zu zweit für uns. Einige der Tiere sind auch in ihren Käfigen und können dort ihre Ruhe haben. Meines Erachtens waren die Hasen dort sehr aufgeschlossen und haben sich an den Besuchern, die sie streicheln, erfreut. Ein paar kamen sogar angehobelt und wollten auf den Schoss. Hasen sind wirklich sehr niedlich. Das Café ist hasen-typisch gestaltet mit Hasenbildern, Hasenbüchern und anderen Hasen-Dekorationen. Zudem liegen für die Besucher auch noch Hasenohren aus.

Zum Eintrittspreis von ¥ 1200 für eine Stunde gehört ein Getränk sowie ein kleiner Napf mit Futter, welches man den Hasen geben kann. Allerdings muss man aufpassen, dass sich die kleinen Schlappohren nicht gleich den ganzen Becher holen.

Für Liebhaber kleiner Tiere und für die, die sich beim Tiere streicheln entspannen wollen, ist ein Besuch im HasenCafé auf jeden Fall eine gute Alternative zum KatzenCafé und auch mal ein etwas anderes Erlebnis. Mir hat es dort sehr gefallen 🐰


❀ I N F O ❀

Besucht: 22. Juli 2015
Preise: ¥ 800 für 30 Minuten
¥ 1200 für 60 Minuten – inkl. 1 Getränk  (¥ 1300 am Wochenende)
¥ 800 für jede weitere halbe Stunde
Öffnungszeiten: Montags bis Freitags: 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr (mit Reservierung bis 22:00 Uhr)
Samstags, Sonntags, Feiertage: 10:00 Uhr bis 21:00 Uhr (letzter Einlass 20:30 Uhr)
Geschlossen: unregelmäßige Schließtage (Interneseite beachten)
Adresse: 東京都豊島区東池袋1-13-9烏駒第2ビル 8F
Tokyo, Toshima-ku, Higashi-Ikebukuro 1-13-9, Karasukoma #2 Bldg., 8F
Lage: etwa 5 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Ikebukuro
Webseite: Offical Website

[Restaurant] The LockUp

Es gibt sehr viele Themenrestaurants in Japan, eins davon ist das THE LOCKUP. Hierbei handelt es sich um ein Restaurant im Gefängnis-Design, welches inzwischen mehrere Geschäfte in ganz Japan hat. Ich saß in dem in Shibuya ein (^_~)

Wenn man das Restaurant betritt, wird meist einer der Gruppe in Handschellen gelegt und dann von einer der vielen themenspezifisch kostümierten Kellnerinnen an seinen Platz geführt. Wenn man Glück hat, landet man sogar in einer richtigen Zelle. Das ganze Ambiente ist ziemlich düster und dunkel gehalten. In Shibuya war selbst der Weg zur eigentlichen Eingangstür schon ziemlich gruselig.

Auch zwischendurch kann es passieren, dass die Gefangenen ausbrechen. Es wird dunkel, die Sirenen heulen auf und die Gefangenen rennen durch das Restaurant, um die Gäste zu erschrecken. Das geht dann solange, bis die Polizisten wieder alle eingefangen haben.

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Das Essen und die Getränke sind natürlich auch nicht ganz normal. Fast alles hat eine besondere Gestaltung. So kann man zum Beispiel Pizza in Kreuzform, Nudelköpfe mit einem Auge oder blutige Pommes essen. Auch die Getränke werden in Reagenzgläsern serviert und haben Augen oder Würmer und Maden darin schwimmen. Von den teilweise tollen Farben mal abgesehen. Aber keine Sorge, es ist alles essbar.

Preislich finde ich es ganz ok. Die Getränke liegen zwischen ¥300 und ¥ 600. Das Essen liegt auch meist unter ¥ 1,000, allerdings sind es auch nur kleine Gerichte, damit man mehreres essen kann. Genaue Preise und aktuelle Angebote könnt ihr auf der unten angegebenen Internetseite finden.

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Für alle, die mal Lust auf einen etwas anderen Restaurantbesuch haben, ist das THE LOCKUP auf jeden Fall einen Besuch wert!


❀ I N F O ❀

Es gibt mehrer Restaurants in ganz Japan. Mehr dazu auf der offiziellen Webseite. Die Infos hier beziehen sich auf meinen Besuch in Shibuya.

Besucht: 7. September 2014
Preise: je nach Verzehr
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag: 17:00 Uhr bis 1:00 Uhr
Freitags: 17:00 Uhr bis 4:00 Uhr
Samstags; Tage vor Feiertagen: 16:00 Uhr bis 4:00 Uhr
Sonntags, Feiertage: 16:00 Uhr bis 1:00 Uhr
Geschlossen: keine Schließtage
Adresse: 東京都渋谷区宇田川町33-1 渋谷グラント東京ビルB2
Tokyo, Shibuya-ku, Udagawacho 33-1, Shibuya Grand Tokyo Building, B2
Lage: Etwa 5 Minuten zu Fuß vom Bahnhof  Shibuya
Webseite: Offical Website

[Café] Pikachu to Pokemon Ongakutai Cafe

Japan liebt seine zeitlich begrenzten Themen-Cafés und so wurde auch diesen Sommer wieder ein Pokemon-Themen-Café eröffnet. Vom 18. Juli bis 31. August 2015 findet ihr im Sunshine City in Ikebukuro (Tokyo) das Pikachu to Pokemon Ongakutai Cafe (ピカチュウとポケモンおんがくたいカフェ), welches nach dem gleichnamigen Pokemon-Film benannt wurde, welcher im Juli in Japan erschien.

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Das Café selbst ist sehr niedlich eingerichtet. Auch die Kellner laufen alle mit Pikachu-Ohren und Pikachu-Schwanz herum. Auf den Tischen befinden sich sogar kleine Plüschtiere, die Geräusche von sich geben. Am lustigsten fand ich es allerdings als auf einmal laut ein Gespräch zwischen Mauzi und Pikachu ertönte und danach alle Kellner zum Themesong mitten im Café getanzt haben. Entertainment! ☆

Da es ein zeitlich begrenztes Café ist, ist der Andrang natürlich ziemlich groß. Je nach Wochentag kann die Wartezeit mehrere Stunden betragen. Wir waren an einem Samstag Mittag dort und hatten eine Wartezeit von 4 Stunden. Aber keine Sorge – man bekommt ein Ticket, mit dem man dann zur entsprechenden Zeit wiederkommen kann. Man muss also nicht die ganze Zeit Schlange stehen (^_~)

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Die Auswahl an Gerichten ist nicht sehr groß. Es gibt drei Hauptgerichte, drei Desserts, zwei Nebengerichte und vier Getränke. Die Preise liegen jeweils zwischen ¥ 500 und ¥ 1,580. Eine Übersicht dazu und Bilder findet ihr auf der Pokemon-Seite.

Wir hatten uns die Pokeball-Pizza (ゲットだぜ! モンスターボールピザ) bestellt, die einerseits herzhaft ist (rot) und auf der anderen Seite süß (weiß). Eine interessante Kombination.

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Zum Trinken gab es eine Melon Creme Soda mit Igamaro als Deko (ハリマロンのくいしんぼうメロンソーダ). Im Angebot ist aber auch noch eine süße Orangen-Soda mit Pikachu als Deko. Weil Pikachu natürlich nicht auf dem Tisch fehlen durfte, haben wir auch noch das tropische Pikachu-Parfait (トロピカル☆ピカチュウのマンゴーヨーグルトパフェ) genommen, welches u.a. aus ganz viel Sahne, Mango und einem Pikachu-Gebäck besteht.

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Ich habe mir als Dessert das Dedenne Bananen Omlett (デデンと登場とうじょう! デデンネのバナナオムレット) bestellt, welches trotz des Namens nichts mit einem gewöhnlichen Omlett zu tun hat. Es handelt sich hierbei um einen fluffigen Teig mit Sahnefüllung, Eis und etwas Obst. Wirklich sehr lecker und super-niedlich!

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Vor dem Café gibt es auch noch einen Take-Away-Schalter, wo man u.a. Pokemon-Macaron, Pikachu-Gebäck, Getränke und Merchandise kaufen konnte.

Auf jeden Fall kann ich jedem Pokemon-Fan, der noch bis Ende August in Tokyo ist, den Besuch des Cafés empfehlen. Mir hat es dort sehr gut gefallen und das Essen fand ich auch sehr lecker ♥

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  ❀ I N F O ❀

Besucht: 25. Juli 2015
Eintritt:  frei
Zeitbegrenzung: nur vom 17. Juli bis 31. August 2015 geöffnet
Öffnungszeiten: täglich 10:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Adresse: 池袋サンシャインシティ アルパ1F
Tokyo, Ikebukuro Sunshine City, Alpa, 1. Etage
Lage: Vom Bahnhof Ikebukuro etwa 5 Minuten zu Fuß
Webseite: Offizielle Pokemon Seite