Hello Kitty Café in Odaiba

Nachdem ich im Juli 2015 das Hello Kitty Café in Himeji besucht hatte, hatte ich mir schon länger vorgenommen auch dem Café in Tokyo einen Besuch abzustatten. Nach zwei Jahren hat es nun endlich geklappt. Hier erfahrt ihr also nun mehr zum Café de Miki with Hello Kitty in Odaiba.

Hello Kitty Café Odaiba

Das Café de Miki with Hello Kitty eröffnete bereits im November 2014 in einem der großen Shopping Center auf Odaiba. Im Diver City befindet sich das Café in der vierten Etage, etwas versteckt im hinteren Teil. Wenn man es aber einmal entdeckt hat, ist es kaum zu übersehen. Da Hello Kitty ja ursprünglich der Geschichte nach aus London stammt, ist auch das Café im britischen Stil eingerichtet. Es ist alles in rot, blau und weiß gehalten, im Gegensatz zu dem Café in Himeji, welches im typischen Hello Kitty Pink erstrahlt.

Die Dekoration im Café ist wirklich sehr niedlich. Bereits von außen sieht man Kitty-chan zwischen verschiedenen Sehenswürdigkeiten Londons, wie der Tower Bridge, dem Big Ben und dem London Eye. An den Wänden hängen verschiedene Poster und auch Girlanden mit der britischen Flagge kann man finden. An den meisten Tischen sitzt zudem auch ein Kitty-Plüschtier, welches den Gästen Gesellschaft leistet.

Speisekarte

Die Essenauswahl ist nicht all zu groß, hat aber für Süßigkeitenliebhaber einiges zu bieten. Hauptsächlich gibt es Pancakes in verschiedenen Ausführungen, teils süß aber auch herzhaft, aber auch French Toast, verschiedene Teatime Platten und Parfaits. Je nach Jahrszeit und Event gibt es eine zusätzliche Karte mit weiteren Angeboten. Alles kommt natürlich im Hello Kitty Design.

Die Preise liegen bei etwa 700 bis 1300 Yen pro Gericht. Eine Kombination als Drink Set ist möglich. Die Afternoon Tea Sets sind allerdings um einiges teurer und rangieren zwischen 1,850 bis 2,300 Yen. Steuern kommen noch hinzu.

Die Getränkeauswahl besteht aus warmen und kalten Tees, Kaffee, Kakao und Matcha Latte sowie verschiedene Säfte und Soda. Hier liegen die Preise zwischen 400 und 650 Yen pro Getränk.

Bei meinem Besuch hatte ich mich für einen Caramell Cafe Latte sowie das Apfel Mango Parfait vom Sommerspecial entschieden. Beides war sehr lecker und ich war danach pappsatt. Mit 2,000 Yen nichts für jeden Tag, aber als Highlight für Zwischendurch schon was.

Bevor ihr das Café verlasst, könnt ihr noch ein Erinnerungsfoto mit der riesigen Nerd-Kitty am Eingang schießen und euch die vielen Sachen im Souvenir-Shop anschauen. Auch zum Take-Out gibt es ein paar süße Sachen für euch.

Wenn ihr also in Odaiba seid und euch noch nicht entschieden habt, wo ihr essen wollt, schaut doch mal im Café de Miki with Hello Kitty vorbei. Meist ist dort nicht so viel los und man kommt ohne Warteschlange hinein.

 


  ❀ I N F O ❀

Besucht: 22. Juli 2017
Eintritt:  frei – Kosten je nach Verzehr
Öffnungszeiten: täglich 10:00 Uhr bis 21:00 Uhr
(Last Order: 20:00 Uhr)
Adresse: 東京都江東区青海1-1-10 ダイバーシティ東京プラザ4F
Tokyo, Edo-ku, Aomi 1-1-10, Diver City Tokyo Plaza, 4. Etage
Lage: Vom Bahnhof Teleport etwa 3 Minuten zu Fuß; vom Bahnhof Daiba etwa 5 Minuten zu Fuß
Webseite: Cafe de Miki Tokyo

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Hello Kitty Café in Himeji
ThemenCafés und Restaurants in Japan

 

Melonpan Ice – Leckerei für Zwischendurch

Japaner und ihr Essen sind weltweit bekannt und auch mit ihren Süßigkeiten erfreuen sie sich großer Beliebtheit. Vielen ist Melonpan (メロンパン) bereits bekannt: ein süßes Brötchen, dass aufgrund seiner Musterung Melonenbrötchen genannt wird. Das allein ist schon ziemlich lecker. Ein Laden toppt diese Süßspeise aber noch mit Eis – und das Melonpan Ice hält, was es verspricht.

Melonpan Ice

Bei diesem Melonpan Ice Geschäft handelt es sich um eine Kette namens Sekai de Nibanme ni Oishii Yakitate Melonpan Ice (世界で2番めにおいしい焼きたてメロンパンアイス) mit Hauptsitz in Kanazawa. Übersetzt heißt das übrigens Das zweitbeste Melonbrötchen-Eis der Welt. Ein eigenartiger Name, der aber den Respekt des Besitzers gegenüber dem Bäcker, von dem er gelernt hat Melonenbrötchen zu backen, ausdrücken soll.

Aber kommen wir zum Melonpan an sich. Dieses wird im Geschäft frisch aufgebacken und ist auch dementsprechend warm. Dazu kann man sich eine Eissorte aussuchen, welche dann zwischen das aufgeschnittene süße Brötchen getan wird. Da das Brötchen warm ist, schmilzt das Eis natürlich recht schnell. Kein Wunder, dass am Geschäft sogar Hinweisschilder hängen, dass man nicht zu lange Spaß am Fotografieren und Posen mit seinem Melonpan Ice haben sollte. Das Papier, in welches das Brötchen gepackt wird, ist aber recht stabil und nimmt das geschmolzene Eis auf.

Der Laden in Akishima, den ich besucht habe, führt acht verschiedene Eissorten, teilweise sogar mit Früchten. Preislich liegt die Leckerei zwischen 390 und 450 Yen. Natürlich kann man auch normale Melonbrötchen dort kaufen, einzeln für 190 Yen oder als Souvenirbox mit Dreier oder Fünfer-Set. Eine Tüte mit den beliebten knusprigen Randstücken gibt es ebenfalls, sowie eine Art Toast mit Melonpan-Kruste. Das Angebot kann sich zeitlich und örtlich unterscheiden.

Ich hatte ein Melonpan mit Vanille-Schokoladen-Eis und mir hat es sehr gut geschmeckt. Das Eis an sich war sehr lecker, aber auch das Melonenbrötchen war super. Es war von außen sehr knusprig, aber auch nachdem es sich mit dem Eis voll gesogen hatte, immer noch sehr lecker. Natürlich ist das ganze recht süß und man sollte sich mit dem Essen wirklich nicht zu viel Zeit lassen.

Nun kommt natürlich noch die Hauptfrage:

Wo findet man Sekai de Nibanme ni Oishii Yakitate Melonpan Ice?

Es gibt verschiedene Läden in ganz Japan, allerdings immer noch in einer recht begrenzten Anzahl. In Tokyo befindet sich ein Laden in Shibuya, ein weitere außerhalb im Mori Town Akishima. Aber auch im World Porters in Yokohama könnt ihr den Laden finden. Mehrere Möglichkeiten habt ihr in Kanazawa, dem Ursprungsort des Melonpan Ice.

Im Norden findet ihr ein Geschäft in Hakodate sowie als Truck in Sendai. In Nagoya, Osaka, Hiroshima, Matsuyama und Kobe könnt ihr auch fündig werden. Auf Kyushu habt ihr die Chance in Fukuoka, Kumamoto, Miyazaki und Kagoshima. Auch auf Okinawa ist Melonpan Ice zu finden.

Eine ausführliche Übersicht mit Adressen, Öffnungszeiten und Bildern der einzelnen Geschäfte findet ihr auf der offiziellen Webseite.

Melonpan Ice

Mir hat das Melonpan Ice sehr geschmeckt und ich werde definitiv noch weitere Sorten probieren, wenn ich vorbei komme. Ich hoffe, euch wird es auch gefallen!

 


❀ I N F O ❀

Besucht: 16. Juni 2017 in Akishima
Preis: ¥ 390 ~ ¥ 450 für Melonpan Ice
¥ 190 für normales Melonpan
Öffnungszeiten: je nach Ort unterschiedlich,
meist 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Adresse: Tokyo (Shibuya): 東京都渋谷区神南1-15-9岩瀬ビル
Tokyo, Shibuya-ku, Jinnan 1-15-9 Iwase Building

Yokohama (World Porters): 神奈川県横浜市中区新港2-2-1
Kanagawa-ken, Yokohama-shi, Naka-ku, Shinko 2-2-1

Weitere Geschäfte und Adressen auf der offiziellen Webseite

Webseite: Webseite

KatzenCafé Neko no Mise in Machida

Das KatzenCafé Neko no Mise (ねこのみせ) befindet sich in der Stadt Machida, einem südlichen Teil der Präfektur Tokyo. Es wurde bereits 2005 eröffnet und gehört somit zu den ersten KatzenCafés Japans. Ein Grund, warum ich es schon länger einmal besuchen wollte. Im Juni 2017 habe ich es nun endlich geschafft.

KatzenCafé Neko no Mise

Das Neko no Mise liegt etwa eine knappe Minute zu Fuß vom Südausgang des JR-Bahnhofes Machida entfernt in der zweiten Etage eines etwas älteren Gebäudes. Schon von außen kann man das Café aber klar erkennen durch die große Werbung. Betreten tut man den Raum durch eine Glastür. Da es keine Zwischentür gibt, sollte man hier bereits aufpassen, dass keine Katze heraus kommen kann.

Am Eingang könnt ihr euch entscheiden, ob ihr einfach eine freie Zeit bleiben möchtet (kostet 150 Yen pro 10 Minuten), oder ob ihr lieber ein festes Zeitfenster (am Wochenende/Feiertagen 2 Stunden für 1,500 Yen, Wochentags 3 Stunden für 1,800 Yen) nehmen wollt. Für 350 Yen extra könnt ihr währenddessen auch so viel trinken, wie ihr möchtet.

Kommen wir aber nun zu dem eigentlich Wichtigem in einem KatzenCafé: die Katzen! Im Neko no Mise gibt es derzeit etwa 14 Katzen. Natürlich sind nicht immer alle gleichzeitig im Besucherraum. Da es dieses Café schon sehr lange gibt, sind auch die Katzen dort teilweise schon recht alt. Einige sind schon seit dem Eröffnungsjahr dort. Ander sind aber auch jünger. Zu den Katzen liegen Informationskarten im Café aus, allerdings nur auf Japanisch.

Als wir zur Mittagszeit dort waren, waren viele Katzen am Schlafen. Ein paar sind aber auch im Raum rumgelaufen. Sie haben sich streicheln lassen und waren teilweise sogar verschmust. Eine Katze hat meinen Mann sogar ewig lange abgeschleckt. Das hat sie bei mir allerdings nicht gemacht. Bei einer wurden wir allerdings darauf hingewiesen, dass wir sie besser nicht anfassen, denn sie haut gern mit den Kralen zurück.

Der Raum des Neko no Mise ist sehr schön eingerichtet. Es gibt jede Menge gemütlicher Sitzgelegenheiten, verschiedenes Katzenspielzeug und auch Ausweichmöglichkeiten, wenn sie keine Lust auf die Gäste haben. Die Wandregale sind gefüllt mit Manga, wer also Japanisch lesen kann, kann dort ohne Probleme Stunden mit Katzenbegleitung verbringen.

Mir hat das Neko no Mise sehr gefallen. Wer Katzen mag und mal in Machida unterwegs ist, sollte auf jeden Fall einmal vorbei schauen. Etwas historische Bedeutung hat es ja schließlich auch (^_~)

 


❀ I N F O ❀

Besucht: 03. Juni 2017
Eintritt: ¥ 150 pro 10 Minuten (¥ 900 für 1 Stunde)
¥ 1,500 für das 2-Stunden-Paket
¥ 1,800 für das 3-Stunden-Wochentags-Paket
Kinder sind erst ab Mittelschulalter erlaubt!¥ 350 für Drink Bar
¥ 300 für Katzenfutter
Öffnungszeiten: Wochentags: 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Wochenende + Feiertage: 11:00 bis 22:00 Uhr
Adresse: 東京都町田市原町田1-2-9-202
Tokyo, Machida-shi, Haramachida, 1-2-9-202
Lage: Vom JR Machida Bahnhof (Südausgang) etwa 1 Minute zu Fuß
Webseite: Webseite

Samurai Museum in Shinjuku

In der Geschichte Japans sind die Samurai nicht wegzudenken und in vielen Burgen findet man Rüstungen und Schwerte als Ausstellungsstücke. Doch genau diesem Thema, den Samurai, hat sich auch ein eigenes Museum in Shinjuku gewidmet. Ich stelle euch hier das Samurai Museum vor und erzähle euch, was ihr dort erleben könnt.

Samurai Museum

Die Zeit der Samurai reicht etwa vom Beginn der Kamakura-Periode (1185) bis hin zum Ende der Edo-Periode (1868). 700 Jahre Geschichte Japans, in welche man im Samurai Museum in Shinjuku einen Einblick erhalten kann. Das Museum ist zwar recht klein, hat aber trotzdem einiges zu bieten. Da der größte Teil der Besucher Ausländern sind, wird etwa alle 20 Minuten eine englischsprachige Führung angeboten. Diese ist im Eintrittspreis enthalten und sehr zu empfehlen. Die Mitarbeiter erklären einem die wichtigsten Hintergründe zur Samurai-Geschichte und stellen die einzelnen Exponate vor. Manche davon darf man anfassen und sogar ausprobieren. Zudem kann man jederzeit Fragen stellen und mit ihrem einschlägigen Wissen haben die Mitarbeiter auch meist eine Antwort parat.

1. Etage des Samurai Museums

In der unteren Etage findet man zuerst einen Souvenir-Shop. Den kann man auch ohne Eintritt zu bezahlen besuchen. Hier findet ihr zahlreiche Souvenirs mit Samurai-Bezug, egal ob T-Shirts, Schlüsselanhänger oder Regenschirme mit Schwertgriff. Es werden dort auch Schwerter verkauft. Ausgestellt sind nur Replikate, aber bei Nachfrage werden auch echte Schwerter angeboten. Auch Rüstungen und Helme kann man käuflich erwerben, dafür sollte man aber einen recht großen Geldbeutel mitbringen.

Auf der anderen Seite des Eingangs befindet sich die Rezeption. Hier könnt ihr die Eintrittskarten für den stolzen Preis von 1,800 Yen kaufen, erhaltet Flyer und werdet von Mitarbeitern informiert, wann die nächste Führung stattfindet. Als ich dort war, waren alle Mitarbeiter wirklich sehr freundlich und aufgeschlossen und konnten alle Englisch.

Die Ausstellung beginnt mit sechs Rüstungen, welche aus der Muromachi bis hin zur Edo-Zeit stammen. Bei der Führung erhaltet ihr viele Informationen zum Aufbau der Rüstungen, der verschiedenen Funktionen und für welche Zwecke sie verwendet wurden.

2. Etage des Samurai Museums

In der oberen Etage heißt es erst einmal Schuhe aus, bevor ihr in sechs weiteren Bereichen mehr über die Samurai erfahren könnt. Im Kamakura-Raum findet ihr eine elegante Rüstung, die zur Dekoration diente. Zudem gibt es dort Zubehör, welches die Samurai zu Pferde genutzt haben, zu sehen. Der nächste Raum widmet sich den japanischen Schwertern, den Katana. Es sind verschiedene Arten ausgestellt, die zwischen 200 und 800 Jahre alt sind.

Auch den Helmen und Rüstungen ist jeweils ein eigener Bereich gewidmet. Während der Führung können Freiwillige einen Helm aufprobieren und feststellen, wie schwer diese sind. In einem Raum werden Feuerwaffen ausgestellt, die vor allem während der Azuchi-Momoyama-Zeit (1573-1603) vor der Isolierung Japans hergestellt wurden. Im letzten Raum wird sich genau dieser Zeit sowie der Edo-Zeit gewidmet. Neben weiteren aufwendigen Rüstungen, findet man Utensilien der späten Edo-Zeit, die den Übergang in die Meiji-Zeit und dem Ende der Samurai ankündigen. Durch die Mitarbeiter werden einem die historischen Hintergründe näher gebracht.

Kostenlose Erlebnisse

Für den Eintrittspreis bekommt man nicht nur eine kostenlose englischsprachige Führung. Man hat die Möglichkeit zwischendurch einen Samurai-Helm auf zu probieren oder sich später im Fotobereich einkleiden zu lassen. Es stehen verschiedene Samurai-Kleidungsstücke und Helme aber auch Kimono zur Verfügung. Dort kann man dann Fotos machen.

Vier Mal am Tag (14 Uhr, 15 Uhr, 16 Uhr und 17 Uhr) findet zudem eine kostenlose Vorführung des Schwerkampfes statt. Es werden erst mehrere Kampfbeispiele mit dem Schwert gezeigt, danach verschiedene Techniken erklärt. Freiwillige können diese zusammen mit dem Schwertkünstler ausprobieren. Am Ende bleibt noch Zeit für Fragen. Die Vorführung dauert etwa 15~20 Minuten

 

Erlebnisse mit Aufpreis

Gegen eine Gebühr von jeweils 5,000 Yen kann man an Kursen zur Samurai Kalligrafie oder zu Samurai Schwertern teilnehmen. Diese verlangen vorab eine Reservierung. Erkundigt euch also am besten rechtzeitig beim Museum, wann diese Kurse genau stattfinden.

Wer in einmal komplett in eine Rüstung schlüpfen möchte, kann dies im Samurai Museum ebenfalls tun. Für ein professionelles Fotoshooting stehen verschiedenen Rüstungen bereit. Je nachdem, welche man wählt, kostet dies allerdings zwischen 32,000 und 48,000 Yen. Man erhält ein A4 Bild im Rahmen und zwei weitere in gedruckter Form. Die restlichen Bilder gibt es auf CD-Rom. Hierfür solltet ihr euch aber mindestens drei Tage vorher anmelden.

Weitere Informationen dazu findet ihr auf der Webseite des Museums.

Der Eintrittspreis ist zwar recht teuer, mit Führung und den kostenlosen Erlebnissen kann man aber gut 1 ½ bis 2 Stunden im Museum verbringen. Das Fotografieren ist in den meisten Teilen erlaubt. Wer also mehr über die Samurai in Japan erfahren möchte, sollte dort auf jeden Fall einmal vorbei schauen!


❀ I N F O ❀

Besucht: 27. Mai 2017
Eintritt: ¥ 1,800 für Erwachsene
¥ 800 für Kinder bis 12 Jahre
Kinder bis 3 Jahre kostenlos
Öffnungszeiten: täglich 10:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Letzter Einlass um 20:30 Uhr
Adresse: 東京都新宿区 歌舞伎町2丁目25−6
Tokyo, Shinjuku-ku, Kabuki-cho, 2-25-6
Lage: Vom JR Bahnhof Shinjuku etwa 8 Minuten zu Fuß, vom Seibu Shinjuku Bahnhof nur etwa 4 Minuten
Webseite: Englische Webseite

 

 

Kyu-Furukawa Garten in Tokyo

In Tokyo gibt es viele verschiedene Gärten, die man entdecken kann. Alle haben sie ihre Besonderheiten. Heute nehme ich euch mit in den Kyu-Furukawa Garten.

Kyu-Furukawa Garten

Der Kyu-Furukawa Garten (旧古河庭園) befindet sich im nördlichen Teil Tokyos. Das Anwesen gehörte dem Baron Toranosuke Furukawa, der dort eine Villa im westlichen Stil sowie einen westlichen Garten errichten ließ. Architekt war der Engländer Josiah Conder, der auch für andere Bauwerke bekannt war. Fertiggestellt wurde die Villa 1917.

Das Gebäude sieht nicht nur von außen westlich aus. Auch das Innere ist zumindest in der unteren Etage im westlichen Stil gehalten. Dort befinden sich neben dem Esszimmer, auch Gesellschaftsräume und sogar ein Billiardraum. Im oberen Bereich befinden sich neben weiteren westlichen Zimmern auch Räume im japanischen Stil. Diese sind mit Tatami-Matten ausgelegt und miteinander verbunden.

Täglich finden drei Führungen durch das Gebäude statt, um 10:30 Uhr, 13:00 Uhr und 14:30 Uhr. Ohne diese Führung kann man sich das Innere des Gebäudes nicht ansehen. Die Führungen sind leider nur auf Japanisch und kosten 800 Yen pro Person.

Der westliche Garten ist im italienischen und französischen Stil gehalten. Dort findet man vor allem Rosen und Rhododendren. Besonders zur Blütezeit der Rosen im Mai ist es im westlichen Garten sehr schön. Es findet ein Rosenfest statt, bei dem auch Rosenprodukte, wie Rosenduft, Rosentee und Roseneis verkauft werden.

Auch ein japanischer Garten gehört zum Anwesen Furukawas. Dieser ist sehr weitläufig und wurde vom japanischen Gartengestalter Ogawa Jihei VII gestaltet. Im Zentrum dessen befindet sich ein Teich, der in Form des japanischen Schriftzeichens für Herz (心) geformt wurde, umgeben von zahlreichen Bäumen, die einen dichten Walt bilden. Weiterhin findet ihr dort die typischen Brücken und Steinlaternen, aber auch einen Wasserfall. Auch ein trockener Wasserfall wurde im japanischen Garten aus Steinen nachempfunden. Sehr sehenswert ist das Teehaus, in dem nach Reservierung auch Teezeremonien abgehalten werden können.

Der Kyu-Furukawa Garten ist täglich von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet pro Person 150 Yen. Am Tag des Grüns (4. Mai) sowie dem Tomin no Hi (1. Oktober) ist der Eintritt sogar frei. Über die Erreichbarkeit erfahrt ihr mehr in der Infobox unten.

Wenn ihr nach dem Kyu-Furukawa Garten noch einen weiteren Garten besuchen wollt, befindet sich gleich in der Nähe der Rikugien Garten (六義園), einen japanischen Garten, der auf jeden Fall auch einen Besuch wert ist.

 


❀ I N F O ❀

Besucht: 12. Mai 2017
Preise: ¥ 150
Gruppenrabatt und Seniorenticket erhältlich
Öffnungszeiten: 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Letzter Einlass 16:30 Uhr 
Geschlossen: 29. Dezember bis 1. Januar
Adresse: 東京都北区西ヶ原一丁目
Tokyo, Kita-ku, Nishigahara 1
Lage: Etwa 7 Minuten zu Fuß vom JR Bahnhof Kami-Nakasato oder Metro Bahnhof Nishigahara; etwa 12 Minuten zu Fuß vom JR Bahnhof Komagome
Webseite: Offical Website

 

Edo-Tokyo Open Air Architektur Museum

Noch heute interessieren sich viele Leute für das alte Tokyo und seine Architektur. Im Edo-Tokyo Open Air Architektur Museum (江戸東京たてもの園, Edo-Tokyo Tatemono En) findet ihr Gebäude aus der Edo-Zeit, aber auch viele Bauwerke aus dem Tokyo vor dem zweiten Weltkrieg. Taucht ein in ein Stück Architekturgeschichte!

Edo Tokyo Architectural Museum

Im Laufe der Jahrhunderte wurden in Japan viele Gebäude durch Feuer, Erdbeben, Überschwemmungen und Kriege zerstört. Doch ein Teil dieser Geschichte lebt im Edo-Tokyo Open Air Architektur Museum wieder auf. Das Freiluftmuseum mit seinen 70.000 m² Fläche wurde 1993 im Westen Tokyos im Koganei Park eröffnet. Die meisten der Gebäude stammen aus der Meiji-Zeit (1868-1912) und der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, manche Gebäude gehen geschichtlich aber noch weiter zurück.

Das Areal ist in verschiedene Zonen aufgeteilt, in denen sich durch Wege getrennt die verschiedenen Bauwerke befinden. Die meisten könnt ihr betreten, ihr müsst allerdings oft die Schuhe ausziehen – daher empfiehl es sich, wenn ihr einen Besuch des Edo-Tokyo Open Air Architektur Museums plant, Schuhe anzuziehen, aus denen ihr leicht raus und rein schlüpfen könnt. Innen findet ihr oft Einrichtungsgegenstände aus dem entsprechenden Zeitalter, in manchen steht allerdings die Architektur mehr im Vordergrund.

 

Center Zone

Die erste Zone betritt man gleich am Eingang mit dem Visitor Center, dem früheren Kokaden Palast, der 1940 als temporäre Zeremoniehalle vor dem Kaiserpalast errichtet wurde. Ein Jahr später wurde er in de Koganei Park versetzt und später als Besucherzentrum umgestaltet. Innen befinden sich verschiedene Ausstellungsstücke. Im inneren Areal des Open Air Museums findet ihr das prachtvolle Jisho-in Mausoleum und verschiedene Gebäude aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts mit Gartenanlagen.

West Zone

In der West Zone findet ihr zahlreiche Gebäude mit verschiedenen architektonischen Stile aus der Meiji-Zeit sowie Farmhäuser aus der Edo-Zeit (1603-1867). Hier waren für mich vor allem die Residenz von Hachirouemon Mitsui mit dem schönen japanischen Garten und das Tokiwadai Photo Studio interessant. Vor allem letzteres Gebäude von 1937 zeigt im Inneren ältere Fotografentechnik. Aber auch die Farmhäuser mit ihren Gerätschaften sind sehr beeindruckend. Im Haus von Georg de Lalande, einem deutschen Architekt des japanischen Jugendstils, gibt es sogar ein Restaurant.

East Zone

Die dritte Zone ist fast die interessanteste mit der Shitamachi-naka-Straße, an der sich verschiedene Geschäftshäuser, wie zum Beispiel ein Sojasoßen-Laden, ein Blumengeschäft, ein Schreibwarengeschäft, Küchenausstatter und mehr aufreihen. In allen Läden kann man entdecken, was dort in den vergangenen Zeiten verkauft wurde. Am Ende der Straße befindet sich das öffentliche Badehaus Kodakara-yu, in dem der Fuji an die Wand gemalt wurde.

Neben diesen drei Zonen gibt es noch verschiedene Ausstellungsstücke zu sehen, sowie ein Wäldchen und eine Blumenwiese. Eine englisch-sprachige Broschüre erhaltet ihr beim Eingang. Zudem stehen vor allen Häuser Informationstafeln und im Innern liegen laminierte Informationsseiten auf Japanisch und Englisch über die Geschichte der einzelnen Gebäude aus.

Ein Besuch lohnt sich für alle, die sich etwas für Architektur und Geschichte interessieren. Es heißt sogar, dass sich der Ghibli-Regisseur Hayao Miyazaki hier für den Film Chihiros Reise ins Zauberland inspirieren lassen hat. So stamm sogar das kleine grüne Maskotchen des Museums, Edomaru, aus seiner Feder. Zudem kann man im Anschluss an den Museumsbesuch noch einen Spaziergang im Koganei Park (小金井公園) machen, der vor allem im Frühling mit seinen Pflaumen- und Kirschblüten erstrahlt.


❀ I N F O ❀
Besucht: 28. März 2017
Preise: ¥ 400 für Erwachsene
sowie weitere Abstufungen nach Alter & Gruppenrabatt
Öffnungszeiten: 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr (April – September)
9:30 Uhr bis 16:30 Uhr (Oktober – März)
Letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung 
Geschlossen: jeden Montag (wenn Montag Feiertag ist, dann am nächsten Tag geschlossen) sowie während der Neujahrsfeiertage
Adresse: 東京都小金井市桜町3-7-1(都立小金井公園内)
Tokyo, Koganei-shi, Sakuramachi 3-7-1 (im Koganei Park)
Lage: Vom JR-Bahnhof Musashi-Koganei mit dem Bus zu den Haltestellen Koganei-koen Nishi-guchi (Seibu Bus) oder Edo-Tokyo Tatemono-en mae (Kanto Bus). Am Bahnhof befindet sich auch eine Informationstafel für den Bus.
Webseite: Offical Website

 

Kirschblüten am Fluss Meguro (Tokyo)

Japan ist bekannt für seine wunderschöne Kirschblütenzeit. Das ganze Land ist in Weiß und Rosa gehüllt und alle bewundern die blühenden Bäume. Selbstverständlich gibt es in der Hauptstadt Tokyo jede Menge Sakura-Spots. Einen der beliebtesten stelle ich euch hier vor.

Megurogawa

Der Meguro Fluss (目黒川, Megurogawa) fließt mit seinen 7,82 Kilometern entlang Tokyo durch die Stadtteile Setagaya, Meguro und Shinagawa und mündet in die Bucht von Tokyo. Besonders im Gebiet von Meguro ist er mehr ein Kanal als ein Fluss und an seinen Seiten reihen sich etwa 800 Kirschbäume. Kein Wunder also, dass vor allem im Frühling dort sehr viel los ist. Denn alle kommen sie heraus – ältere Menschen, Familien, Freundesgruppen, ausländische Touristen und mehr -, um die Blütenpracht zu genießen und die Szenerie auf Fotos festzuhalten.

Jedes Jahr Anfang April findet das Nakameguro Sakura Festival (中目黒桜まつり) statt. Es werden entlang des Flusses unzählige Laternen aufgehängt und an Essensständen werden Speisen und Getränke verkauft. Es hat schon etwas von Volksfeststimmung. Am Abend werden die Kirschbäume beleuchtet, welches das eigentliche Highlight des Meguro Flusses ist. Ein wunderbares Farbenspiel in der Dunkelheit.

Nur ist entlang des Kanales etwas verboten: das traditionelle Hanami, sprich: sich mit blauen Planen unter die Bäume zu setzen und zu feiern. Dafür ist auf den recht engen Wegen auch gar kein Platz und Hinweisschilder weisen sowohl auf Japanisch und Englisch darauf hin. Am Meguro Fluss gibt es aber auch zahlreiche Restaurants, in denen ihr euch entspannen könnt, und die auch einen guten Blick auf die Kirschblüten ermöglichen. Ansonsten heißt es bei diesem Sakura-Spot eher entlanglaufen und staunen – mit Freunden, Familie oder Arbeitskollegen solltet ihr euch in einem Park zusammensetzen.

Auf der offiziellen Sakura Map, die am Bahnhof ausliegt, werden 26 Brücken angegeben, die sich vom Bahnhof Ikejiriohashi (池尻大橋) zum Bahnhof Fudomae (不動前) über dem Fluss erstrecken. Eine Strecke von gut 4 Kilometern. Natürlich kann man aber auch über die bekannteren Bahnhöfe Naka-Meguro (中目黒) und Meguro (目黒) zum Kanal kommen. Die Brücken bieten fast alle ein schönes Motiv mit Kirschblüten und Fluss. Bei manchen wirkt es wie ein Blütenhimmel, der sich über den Kanal erstreckt. Vor allem die Nakanobashi (中の橋) erstrahlt mit ihrer roten Farben zwischen den weiß-rosa Blüten.

Wenn ihr also zur Kirschblütenzeit in Tokyo seid, lohnt sich ein Spaziergang entlang des Meguro Flusses – auch bis hinein in die Shinagawa-Area. Macht euch aber auf viele Menschen gefasst. Und wenn ihr noch Zeit habt: schaut am Meguro Fudoson Ryusenji (目黒不動尊 瀧泉寺) vorbei, denn dort blühen auch die Kirschbäume.

❀ I N F O ❀

Besucht: 4. April 2017
Eintritt: kostenlos
Öffnungszeiten:  Da es ein öffentlicher Bereich ist, gibt es keine Öffnungszeiten.
Die Essensstände fangen oft gegen 10:00~11:00 Uhr mit dem Verkauf an. Die nächtliche Beleuchtung endet 21:00 Uhr.
Lage:
Meguro-Gebiet entlang des Fluss Meguro 

 

Eichhörnchen-Park in Machida

In Machida befindet sich ein Eichhörnchen-Park namens Machida Risuen (まちだリス園) mit etwa 200 Eichhörnchen. Dieser wurde bereits im Dezember 1988 eröffnet und gehört eher zu den Geheimtipps unter ausländischen Touristen.

Machida Risuen

Im Park kann man die Eichhörnchen füttern und mit etwas Glück auch anfassen. Allerdings ist es manchmal schwer an die kleinen Tierchen heranzukommen, wenn zu viele Besucher im Park sind. Jedoch sind sie ziemlich aufgeschlossen, wenn man für sie eine kleine Tüte mit Kernen bereit hält. Diese kann sich für ¥ 100 im Park kaufen. Dazu bekommt man einen Stoffhandschuh, auf die man die Kerne legen soll, damit einen die Eichhörnchen nicht in die Finger beißen.

Der kleine Park ist sehr schön angelegt mit verschiedenen Wegen. Es gibt ganz viele Vogelhäuser, in die sich die Eichhörnchen zurückziehen können zum Schlafen, die sehr süß gestaltet sind.

Zum Machida Risuen gehört ebenfalls ein kleiner Streichelzoo. Diesen betritt man zuerst bevor man in den eigentlichen Eichhörnchen-Park hinein kommt. Es gibt Kaninchen, Schildkröten, Hamster und ein paar Papageien, allerdings kam mir dort alles ein wenig verdreckt vor. Auch diese Tiere kann man natürlich füttern. Eine Schale mit Salat kostet ebenfalls ¥ 100. Beim Hamsterkäfig war ich allerdings sehr schockiert, denn es waren gefühlte tausend Hamster in diesem kleinen Bereich, die sich teilweise gegenseitig über den Haufen gerannt haben. Die Papageien waren sehr niedlich und konnten sogar sprechen. Für weitere ¥ 100 dufte man sich ein Kaninchen auf den Schoss setzen lassen und es streicheln.

Der Eichhörnchen-Park liegt leider etwas außerhalb von Tokyo. Von Bahnhof Machida benötigt man mit einem Bus etwa 20 Minuten. Zudem fand ich es etwas schwierig die richtige Bushaltestelle zu finden. In der Nähe des Eichhörchen-Parks befindet sich ein schöner Garten mit vielen Blumen, einem wunderschönen Teich und alten japanischen Häusern, den man sich bei der Gelegenheit auch gleich ansehen kann.


❀ I N F O ❀

Besucht: 6. Juli 2014
Eintritt:  ¥ 400
Öffnungszeiten: täglich 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
(von April bis September bis 17:00 Uhr)
Geschlossen: Dienstags (wenn dieser auf einen Feiertag fällt, dann der folgende Tag)
Dienstag-Freitag der 1. Woche im Juni, September u. Dezember
sowie vom 27. Dezember bis 2. Januar
Adresse: 東京都町田市金井町733-1
Tokyo, Machida-shi, Kanaimachi 733-1
Lage: Mit dem Zug zum Bahnhof Machida.
Von dort mit dem Bus etwa 20 Minuten (Haltestelle Nr. 21 / Linie 53 oder 55)
Webseite: Machida Risu-en

[Restaurant] Hiroshima Okonomiyaki in Machida

Mein Mann zeigt mir derzeit ein paar seiner Lieblingsrestaurants, die er in den letzten Monaten entdeckt hat. Diese möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Eines davon befindet sich in Machida, eine Stadt im westlichen Teil Tokyos. Im Hiroshima Tetchan (ひろしま鉄ちゃん), welches nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt liegt, gibt es, wie der Name schon fast vermuten lässt: Hiroshima Okonomiyaki.

Hiroshima Okonomiyaki Machida

Okonomiyaki ist in Japan eigentlich weit verbreitet, doch erhält man in den meisten Restaurants nur die Osaka-Variante. Die Hiroshima-Variante ist noch einmal ganz etwas ganz anderes, vor allem weil sie zusätzlich gebratene Nudeln enthält und auch die Herstellung aufwendiger ist. Zum Glück muss man aber nicht bis Hiroshima fahren, um diese Variante zu probieren – wobei es vor Ort natürlich auch nochmal was anderes ist (^_~)

Das Hiroshima Tetchan ist ein kleines familiäres Restaurant mit etwa 30 Sitzplätzen. Es befinde sich im ersten Untergeschoss des Hontama Building, in dem sich noch andere kleine Restaurants und Geschäfte befinden. Eingerichtet ist der kleine Laden mit großen Werbebildern für die Präfektur Hiroshima. Auch Reisezeitschriften und andere Magazine findet man dort, um sich die Zeit beim Warten auf das Essen zu vertreiben.

Es gibt eine große Auswahl an Okonomiyaki-Varianten, die preislich zwischen etwa ¥ 750 und ¥ 1220 liegen. Gegen Aufpreis sind auch weitere Toppings möglich, wie Mais, Käse, Mochi oder gar die doppelte Portion an Nudeln. Aber auch andere gebratene Nebengerichte können bestellt werden. Ich liebe zudem die gefrorenen Erdbeeren mit Cremefüllung, die man sich als Desser bestellen kann. Leider ist die Speisekarte nur auf Japanisch vorhanden.

Zubereitet werden die Speisen vor den Augen der Gäste, was ich persönlich immer sehr toll finde. Vor allem die Verfahrensweise beim Hiroshima Okonomiyaki finde ich sehr interessant. Für zuhause ist die Osaka-Variante dann aber doch einfacher.

Mir hat es dort immer sehr gut geschmeckt und ich war danach oft pappsatt. Da wir in der Nähe von Machida wohnen, habe ich das Restaurant auch schon öfter besuchen können – und werde auch in Zukunft weiter hingehen.


❀ Restaurant Information ❀

Hiroshima Tetchan (ひろしま鉄ちゃん | ひろしまてっちゃん)

Besucht: 16. Oktober 2016, 5. Februar 2017, 28. Juni 2017
Preise: je nach eigenem Verzehr
Öffnungszeiten: von Mittwoch bis Montag von 11:00 Uhr bis 22:30 Uhr
Geschlossen: Dienstags
Adresse: 東京都町田市原町田6-11-3 ホンタマビル B1F
Tokyo, Machida-shi, Hara-Machida 6-11-3 Hontama Building, Floor B1
Lage: etwa 2 Minuten zu Fuß vom Ostausgangen des Odakyu-Bahnhof Machida (am besten die japanische Adresse in Google Maps eintragen)
Webseite: Hot Pepper Restaurant Seite

Kawaii Monster Café Harajuku

Ihr mögt es schrill und bunt und wollt einfach mal was anderes erleben? Dann ist das Kawaii Monster Café in Harajuku, welches dort am 1. August 2015 eröffnet hat, vielleicht genau das Richtige für euch!

Kawaii Monster Cafe Harajuku

 

Bevor man das Café betritt, kann man sich an einer Infotafel einen der vier verschiedenen Bereiche aussuchen, in dem man gern sitzen möchte. Jeder dieser Bereiche hat sein eigenes skurriles Design. Dazu gehören: MUSHROOM DISCO, MILK STAND, BAR EXPERIMENT  und MEL-TEA ROOM.

Eine Staff-Mitglied bringt einen zur Tür und man wird in eine neue bunte Welt entführt. Innen übernimmt eins der bunt gekleideten Monster die Aufgabe dich an deinen Platz zu bringen. Allerdings sollte man unbedingt auch einen Rundgang durch das ganze Café machen, weil es einfach jede Menge zu entdecken gibt. Die Toiletten sollte man dabei nicht vergessen (^_-)v

Am Tisch bekommt man die Speisekarte mit einem Tablet präsentiert, welches in eine süße Hülle eingelassen ist. So kann man sich interaktiv die vielen bunten Speisen und Getränke aussuchen, die zur Auswahl stehen. Sogar die Essstäbchen sind farbenfroh gestaltet. Highlight sind wohl u.a. die verschiedenfarbenen Soßen und Cremes, die zu den Gerichten serviert werden. Optisch stechen wahrscheinlich die Colorful Pasta am meisten hervor. Auch bei den süßen Sachen ist es schwer eine Entscheidung zu treffen. Bunter Kuchen, buntes Popcorn, Regenbogen-Parfait, … Bei den Getränken gibt es ebenfalls jede Menge Möglichkeiten sich in die bunte Welt einzugliedern und selbst etwas zusammen zu mischen.

Allerdings hat das Ganze auch seinen Preis. Allein für den Eintritt bezahlt man schon ¥ 500 pro Person – dafür erhält man am Ende eine Mitgliederkarte und braucht beim nächsten Besuch diese Gebühr nicht mehr bezahlen.

Die Speisen sind relativ klein, liegen preislich aber schon bei ¥ 710 für einen Salat oder ¥ 1,300 für die bunten Spagetti. Auch bei den süßen Sachen sind die Preise ziemlich hoch. So kostet ein Stück bunte Torte ¥ 850 Yen (die ganze Torte ¥ 2,800). Das Colorful Poison Parfait liegt bei ¥ 2,300, soll aber groß genug für 3 bis 4 Leute sein. Bei den speziellen Getränken muss man mit etwa ¥ 720 Yen rechnen. Wir waren dort zu zweit und haben etwas über ¥ 5,000 bezahlt.

Trotzdem war das Erlebnis das Geld wert und es hat Spaß gemacht die verschiedenen farbigen Soße zu probieren. Zudem ist im Café das Fotografieren – auch der Monster – erlaubt, was in vielen Themenrestaurants wie z.B. MaidCafés nicht der Fall ist. Zum Abschluss hatten wir noch zwei Postkarten des Cafés geschenkt bekommen. Alle 40 Minuten soll außerdem eine Show stattfinden, bei dem die Monster auf dem bunten Karussell in der Mitte des Cafes tanzen (allerdings haben wir diese nicht gesehen).

Wer also auf bunte Farben, laute Musik und mal ein etwas anderes Café-Erlebnis Lust hat, kann sich auf den Weg in das Kawaii Monster Café im Herzen Harajukus machen.

Tipp: Beachtet die Öffnungszeiten! Das Café ist von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr geschlossen und ihr kommt schon ab 15:30 Uhr nicht mehr in das Café rein. Zudem solltet ihr vor allem am Wochenenden mit einer langen Warteschlange vor dem Café rechnen.


❀ I N F O ❀
Besucht: 4. Januar 2016
Preise: ¥500 Platzgebühr + eigener Verzehr
Öffnungszeiten: 11:30 Uhr bis 16:30 Uhr (letzter Einlass: 15:30 Uhr)
18:00 Uhr bis 22:30 Uhr
Letzte Bestellung jeweils 30 Minuten vor Ende.
Geschlossen: keine Schließtage
Adresse: 東京都渋谷区神宮前4丁目31‐10, YMスクエア 4F
Tokyo, Shibuya-ku, Jingumae 4-31-10, YM Square Building, 4F
Lage: Etwa 5 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Harajuku bzw. Bahnhof Meijijingu-Mae
Webseite: Offical Website